Chanson‑Ikone Mireille Mathieu (79) steht vor einem emotionalen Kapitel ihrer Karriere: Die Sängerin bereitet ihre große Abschiedstournee „Goodbye my Love Goodbye – Das Finale der Welt-Abschiedstournee“ vor, die im Herbst 2026 starten soll. Zuvor hat sie dem Magazin „SuperIllu“ ein Interview gegeben, in dem sie Details aus ihrem Privatleben ausgeplaudert hat.

Mireille Mathieu: Gemeinsames Zuhause mit der Schwester

Abseits des Rampenlichts lebt Mireille Mathieu ein zurückgezogenes Leben in einer Pariser Wohnung, die sie mit ihrer Schwester Monique teilt. Dort entsteht ein geschützter Raum voller Nähe und Vertrautheit, in dem die Grande Dame des Chansons zur Ruhe kommt.

Monique, von der Familie liebevoll „Matite“ genannt, ist weit mehr als nur Mitbewohnerin: Sie ist Managerin, Organisatorin und emotionale Stütze in einem. Mireille zeigt sich dort von einer Seite, die sonst kaum jemand zu sehen bekommt – fern von Blitzlicht und Applaus, ganz als große Schwester, die ihre Familie über alles stellt.

Monique ist für Mireille die Managerin und engste Vertraute

Die 79‑Jährige ist das älteste von 14 Kindern, doch die Verbindung zu Monique nimmt eine besondere Rolle ein. Während Mireille mit Klassikern wie „Hinter den Kulissen von Paris“, „Es geht mir gut, Chéri“ und „Das Wunder aller Wunder ist die Liebe“ Generationen geprägt hat, arbeitet Monique im Hintergrund an ihrer Seite.

Sie koordiniert Termine, begleitet sie auf Reisen und ist zugleich die erste Person, die Mireille bei Sorgen anruft. Im Gespräch mit „SuperIllu“ beschreibt die Sängerin diese Fürsorge als stille Liebeserklärung: Wenn Monique für eine warme Atmosphäre, frische Blumen und ein herzliches Willkommen sorgt, sei das „eine andere Art zu sagen: Ich liebe dich.“

Familienbande geben Kraft in schweren Momenten

Die enge Beziehung zu Monique ist eingebettet in ein starkes Familiennetz. Aufgewachsen als Tochter eines Steinmetzes in bescheidenen Verhältnissen, lernte Mireille früh, was Zusammenhalt bedeutet. Fünf Geschwister teilten sich ein Bett, eine Heizung gab es nicht – doch es herrschte große Zuneigung im Haus.

Besonders ihre Mutter bleibt für die Sängerin eine prägende Figur, „ständig präsent“ in ihren Erinnerungen. Nach dem Tod der Eltern halfen ihr die Geschwister, mit Kritik, Lampenfieber und den Belastungen des Ruhms umzugehen. Für Mireille ist klar: Ohne diese familiäre Nähe hätte sie viele Hürden ihres Lebens nicht so meistern können.