Aus dem Fernsehen kennen wir Rudi Cerne meist mit Anzug, Hemd und Krawatte – so führt er für gewöhnlich durch Formate wie „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Doch das hat nicht immer seiner Berufskleidung entsprochen.

Rudi Cerne früher: Als Einkunstläufer nicht wiederzuerkennen

Früher sah Rudi Cerne noch etwas anders aus. Einzig seinen dunklen Haaren ist der Moderator treu geblieben. Auch in Sachen Karriere hat sich bei ihm einiges geändert: Früher war Cerne nämlich Eiskunstläufer.

Schon mit sechs Jahren hat das 1958 geborene TV-Gesicht mit der Sportart begonnen. 1978 sowie 1980 gewann er sogar die Deutsche Meisterschaft. Zudem ergatterte er eine Silbermedaille bei der EM 1984 und wurde im selben Jahr bei Olympia Vierter.

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Rudi Cerne bei „Holiday on Ice“

Danach beendete Rudi Cerne seine aktive Karriere und heuerte bei „Holiday on Ice“ an, wo er als Profi über die Eisfläche fegte. Dabei durften extravagante Kostüme auf keinen Fall fehlen.

In einer hautengen, schimmernden Leggings in Blau, sehr weit aufgeknöpftem Hemd und einer goldenen Glitzerweste brachte Rudi Cerne damals spektakuläre Küren auf die gefrorene Bühne. Heute können wir ihn uns in einem solchen Look kaum mehr vorstellen.

Ab 1992 startete Rudi Cerne schließlich seine Karriere beim Fernsehen und hing die Schlittschuhe – zumindest in professioneller Hinsicht – an den Nagel. Heute ist der Moderator aus dem TV-Programm nicht mehr wegzudenken.

So wurde Rudi Cerne Eiskunstläufer

Doch wie kam Rudi Cerne eigentlich zum Eiskunstlauf? Dahinter steckte sein Vater: „Er war leidenschaftlicher Eiskunstläufer, lief vor dem Krieg auf Eisbahnen in Dortmund und Essen oder auf zugefrorenen Kanälen im Ruhrgebiet“, erklärte er laut „Welt“. Doch der Traum seines Vaters platzte: „Ein Bein musste ihm amputiert werden, mit 22 Jahren.“

In mir hat er im Prinzip seinen Traum mit eiserner Hand und konsequenten Forderungen fortgesetzt“, so Rudi Cerne. Ganz freiwillig trat er jedoch nicht aufs Eis: „Natürlich will ein Junge aus dem Kohlenpott nicht Schlittschuh laufen.“ Die Strenge seines Vaters trägt der Moderator ihm jedoch nicht nach: „Die Härte meines Vaters hat mir gutgetan. Ich brauchte das.“