Gerade erst stand Heidi Klum bei der Met Gala in New York als Marmorstatue auf dem roten Teppich, kurz darauf präsentierte sie sich beim OMR-Festival in Hamburg in ganz anderer Optik. Das 52 Jahre alte Model erschien in einem knallroten, tief ausgeschnittenen Kleid, mit großer eckiger Brille und tierischer Begleitung auf dem Arm. Während viele noch den aufwendigen Met-Gala-Look im Kopf hatten, wirkte ihr Auftritt auf der Digitalmesse deutlich nahbarer. Besonders auffällig: Der kleine Hund Fritz blieb während des Gesprächs fast durchgehend auf ihrem Schoß.
Heidi Klum bringt Hund Fritz mit auf die Bühne
Für den wohl charmantesten Moment des Auftritts sorgte nicht das Kleid, sondern der neue Familienhund. Heidi Klum erklärte auf der Bühne, dass sie Fritz erst vor wenigen Wochen in New York adoptiert habe. „Den habe ich jetzt gerade vor vier Wochen in New York adoptiert und der ist noch ein kleines Baby und den muss ich jetzt überall mit hinschleppen“, so Heidi Klum laut n-tv. Der kleine Yorkshire-Terrier-Mix blieb während des Talks ganz ruhig bei ihr, ließ sich kraulen und schlief zeitweise sogar entspannt auf ihrem Schoß ein.
Heidi Klum spricht über „Hans, Franz und Fritz“
Auch mit einem selbstironischen Satz fiel die Moderatorin in Hamburg auf. Sie kündigte sich mit „Hans, Franz und Fritz“ an und griff damit einen alten, sehr persönlichen Running Gag auf. Gemeint waren neben dem Hund auch ihre Brüste, die sie einst mit den Namen Hans und Franz versehen hatte. Diese Mischung aus Humor, Glamour und Gelassenheit passte gut zu ihrem Auftritt auf der Bühne. Das Publikum gewöhnte sich schnell an den ungewöhnlichen Anblick aus rotem Kleid, markanter Brille und schneeweißem Hund.
Fritz kam aus einer Adoptionsstelle in New York
Dass Fritz heute zu Klums Alltag gehört, hat eine kleine Vorgeschichte. Auf Instagram schilderte sie vor rund einem Monat, wie sie den damals sechs Monate alten Hund in einer temporären Adoptionsstelle nahe ihres Studios in New York entdeckte. Mehr als 50 Tiere seien dort an einem Tag vermittelt worden, nur einer sei übrig geblieben. Klum beschrieb ihn als kleinen, zotteligen Flauschball, der noch in seinem Käfig saß. Daraufhin nahm sie ihn bei sich auf. Seitdem scheint Fritz fest zu ihrem Leben und nun auch zu öffentlichen Terminen zu gehören.
Große Brille und rotes Kleid prägen den Auftritt
Neben dem Hund rückte auch Klums Styling in den Mittelpunkt. Die große Brille mit goldenem Rand wirkte für sie ungewohnt, weil sie öffentlich eher selten mit Sehhilfe zu sehen ist. Dazu kam das offenherzige rote Kleid, das den Kontrast zu ihrem jüngsten Met-Gala-Auftritt noch verstärkte. Dort hatte sie mit grauen Gewändern und Gesichtsprothese für Schlagzeilen gesorgt. In Hamburg zeigte sie sich dagegen deutlich entspannter und direkter. Rund 45 Minuten sprach sie mit OMR-Chef Philipp Westermeyer, während Fritz ruhig auf ihrem Schoß döste.