Sänger Pietro Lombardi hat nach eigenen Angaben bereits mehrfach Anfragen für eine Teilnahme an „Let’s Dance“ bekommen, auch in diesem Jahr. Im Podcast „Patchwork Boys“ sprach der 34-Jährige darüber mit Oliver Pocher.
Pocher war 2019 selbst Kandidat der RTL-Show und tanzte damals an der Seite von Christina Hänni, die zu dieser Zeit noch Christina Luft hieß. Im Gespräch nannte er seinen Freund einen idealen Kandidaten. Doch der Musiker hält sich trotz grundsätzlicher Sympathie für das Format weiter zurück.
Pietro Lombardi nennt Angst vor Live-Shows als Grund
Im Podcast widersprach Pietro der Einschätzung, er sträube sich grundsätzlich gegen die Show: „Das ist falsch. Ich bin einfach nur Realist. Und ich gehe selten aus meiner Komfortzone.“ Für die Sendung fand er zugleich klare Worte des Lobes. „‚Let’s Dance‘ ist für mich eins der, ich sag mal, drei hochwertigsten Formate, die es im deutschen TV gibt“, sagte er.
Eine Teilnahme würde ihm nach eigener Einschätzung „in allen Belangen“ helfen. Trotzdem nennt er eine konkrete Hürde: seine Angst vor Live-Situationen und dem möglichen Ausscheiden.
Nur bei frühem Aus würde er sofort zusagen
Der frühere „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner erklärte, dass ihn genau dieses Gefühl aus früheren TV-Erfahrungen belaste. Er wolle nicht erneut in eine Situation kommen, in der er Woche für Woche um das Weiterkommen bangen müsse. Auch die Sorge, sich Choreografien zu merken und nach einem Auftritt auf das Ergebnis warten zu müssen, schrecke ihn ab.
Aus diesem Grund würde Pietro nur unter einer sehr bizarren Bedingung bei der Show mitmachen: „Wenn ich jetzt wüsste, ich fliege die erste Sendung raus, würde ich sofort unterschreiben. Wirklich“, so der Sänger. Pocher hielt dagegen und verwies auf Pietros Beliebtheit beim Publikum.
Tanz-Probetraining brachte schnelle Fortschritte
Ganz ohne Vorerfahrung ist der Sänger in dem Studio nicht. Er berichtete, dass er bereits ein Probetraining absolviert habe und die ersten Schritte dabei relativ schnell lernen konnte. Auch die Profitänzerin habe ihm gesagt, sie verstehe nicht, wovor er genau Angst habe, weil er die Basics innerhalb kurzer Zeit beherrscht habe.
Skeptisch bleibt er dennoch. Sobald eine komplette Choreografie beginne, sehe er für sich Probleme. Hinzu kommt ein weiterer Punkt, mit dem er sich bisher nicht anfreunden kann: Fürs Tanzen müsste er auf seine Kappe verzichten.
Sarah Engels war 2016 selbst Kandidatin
Berührungspunkte mit der RTL-Produktion hatte der Musiker schon früher. 2016 nahm seine damalige Frau Sarah Engels an der Show teil, während er im Publikum saß. Damit kennt er die Atmosphäre im Studio bereits aus nächster Nähe.
An seiner Haltung hat das bislang nichts geändert. Die Sendung schätzt er, ein mögliches Mitmachen schließt er auch nicht grundsätzlich aus. Der entscheidende Punkt bleibt für ihn aber der Live-Druck, den er nach eigener Aussage nicht noch einmal erleben möchte.