Der Tod von Schauspieler Peter Greene im Dezember 2025 hat Hollywood erschüttert – nun liegen die offiziellen Ergebnisse der Gerichtsmedizin vor. Der 60-Jährige wurde leblos in seiner Wohnung in Manhattan gefunden, nachdem ein Nachbar wegen lauter Musik die Polizei alarmiert hatte.

Beamte verschafften sich im Rahmen einer Wohlbefindensprüfung Zugang zu dem Apartment und fanden Greene tot auf, wie TMZ berichtet. Wochenlang kursierten Spekulationen, doch die nun bestätigten Details zeichnen das Bild eines tragischen Unfalls, der den Charakterdarsteller mitten aus einem produktiven Leben riss.

Offizielle Todesursache: Schussverletzung als Unfall

Das Büro des leitenden Gerichtsmediziners in New York City bestätigte, dass Peter Greene an den Folgen einer Schusswunde im Bereich der linken Achsel verstorben ist. Die Kugel verletzte die Arteria brachialis, eine zentrale Schlagader für die Blutversorgung von Arm und Hand, was zu massiven inneren Blutungen führte.

Die Todesart wurde eindeutig als Unfall eingestuft; der Schuss habe sich versehentlich gelöst. Hinweise auf Fremdeinwirkung oder eine vorsätzliche Tat liegen den Behörden zufolge nicht vor. Greene war allein in seiner Wohnung, als sich das Unglück ereignete.

Letzte Stunden in Manhattan und Polizei-Einsatz

In der Nacht vor dem Fund war aus Greenes Apartment über längere Zeit laute Musik zu hören. Ein Nachbar wurde stutzig, als auf wiederholtes Klopfen niemand reagierte, und alarmierte schließlich die Polizei. Die Beamten führten eine sogenannte Welfare-Check durch, eine Überprüfung des Wohlbefindens, wie sie in den USA bei Verdachtsmomenten üblich ist.

Hinter der verschlossenen Tür bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Der Schauspieler war bereits verstorben, jede Hilfe kam zu spät. Für Fans und Weggefährten ist besonders schmerzhaft, dass Greene offenbar allein starb – inmitten der Metropole New York, die viele seiner Karriereetappen begleitet hatte.

Kultstatus durch „Pulp Fiction“ und „Die Maske“

Der in New Jersey geborene Schauspieler prägte in den 1990er-Jahren eine ganze Ära von Film-Bösewichten. Internationalen Kultstatus erlangte er als sadistischer Sicherheitsmann Zed in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ und als Mafia-Boss Dorian Tyrell im Comic-Actionfilm „Die Maske“ an der Seite von Jim Carrey, wie rollingstone.de berichtet.

Kurz darauf folgte seine Rolle als Hehler Redfoot in „Die üblichen Verdächtigen“. Greene spezialisierte sich auf schurkische, oft bedrohliche Figuren, die er mit intensiver Präsenz und markanter Mimik füllte. Gerade diese Rollen machten ihn zu einem der auffälligsten Charakterdarsteller seiner Generation.