Pascal Hens, Handballer und „Let's Dance“-Gewinner, ist vielen unter dem Spitznamen Pommes bekannt. Eine Bezeichnung, die auf den ersten Blick Assoziationen zu seiner blonden Haarpracht wecken könnte. Doch so ist es nicht ...
Warum heißt Pascal Hens eigentlich Pommes?
Die wahre Geschichte hinter diesem Namen hat wenig mit seinem Aussehen zu tun. In einem Gespräch mit „Promiflash“ lüftete Pascal Hens das Geheimnis um seinen ungewöhnlichen Spitznamen.
Zu Beginn seiner Karriere als Profi-Handballer, als Pascal sich im Krafttraining versuchte, wurde er mit einer Situation konfrontiert, die seinen Spitznamen für immer prägen sollte.
Trotz seiner beeindruckenden Größe von 2,03 Metern wurde ihm beim Bankdrücken nahegelegt, mehr Gewichte zu stemmen. Ein Freund kommentierte dies mit einem Spruch über Pascals damals schmächtige Arme: „Wie soll der denn mit seinen Pommes-Ärmchen mehr Gewichte heben?“
Diese Bemerkung sorgte für große Heiterkeit unter den Anwesenden und führte dazu, dass Pascal fortan den Spitznamen Pommes trug.
Pascal Hens erzählt, wie der Spitzname Pommes schnell bei allen beliebt wurde und seitdem an ihm haftet. Der Spitzname hat also nichts mit Pascals optischem Erscheinungsbild zu tun.
Unglaubliche Karriere von Pascal Hens
Pascal Hens, geboren 1980 in Daun und aufgewachsen in Wiesbaden-Mainz-Kastel, begann im Alter von sechs Jahren bei der TG Kastel mit dem Handball. Über den SV Kostheim 1912 und TuS Eintracht Wiesbaden führte sein Weg zur SG Wallau/Massenheim, wo er 1999 sein erstes Bundesligaspiel bestritt.
2000 erhielt er seinen ersten Profivertrag, 2001 folgte das Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Den sportlichen Höhepunkt erreichte Hens 2007 mit dem Weltmeistertitel im eigenen Land, nachdem er zuvor bereits Europameister geworden war.
Mit dem HSV Hamburg, zu dem er 2003 wechselte, gewann er 2011 die deutsche Meisterschaft, 2006 und 2010 den DHB-Pokal sowie 2013 die Champions League. Nach Stationen beim dänischen HC Midtjylland und HBW Balingen-Weilstetten beendete er 2017 seine aktive Karriere.
Anschließend etablierte er sich als TV-Experte und Kommentator bei internationalen Handballturnieren und der Bundesliga. Parallel nahm er an mehreren Unterhaltungsshows teil, darunter „Let’s Dance“, das er 2019 gewann, sowie Formate wie „Schlag den Star“ und „The Masked Singer“.