Schauspielerin Pamela Anderson hat bei der amfAR Gala Venezia 2026 sehr persönliche Einblicke in ihre Krankheitsgeschichte gegeben. Die 59-Jährige nahm dort den Award of Courage entgegen und sprach über ihre Hepatitis-C-Diagnose aus den späten 1990er-Jahren. Damals habe es noch keine Heilung gegeben. „Es war ein Todesurteil“, sagte Pamela Anderson laut People. Ihr Arzt habe ihr damals erklärt, dass sie vermutlich noch etwa zehn Jahre zu leben habe. Besonders belastet habe sie nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Frage, was mit ihren jungen Kindern passieren könnte.
Pamela Anderson erhielt den Award of Courage
Die Auszeichnung wurde ihr von amfAR verliehen, einer Organisation, die sich der wissenschaftlichen Forschung und dem Kampf gegen AIDS widmet und auch Forschung zu anderen Krankheiten wie Hepatitis C unterstützt. In ihrer Rede sagte die Schauspielerin, die Diagnose habe ihr Leben komplett verändert. Sie erklärte, die damalige Prognose habe auch ihre Entscheidungen beeinflusst.
Krankheit war 2015 überwunden
2015 galt sie als frei von Hepatitis C. In ihrer Rede sagte sie außerdem, die Behandlung habe sie finanziell stark belastet. „Es hat alles verschlungen, was ich auf meinem Bankkonto hatte“, sagte die Schauspielerin laut thedailybeast.com. Auch Jahre nach dem Ende der Erkrankung sei sie nach eigenen Worten nie vollständig genesen. Sie habe sich erst mit der Zeit mit der Krankheit abgefunden. Diese Auseinandersetzung sei später auch ein Antrieb für ihre künstlerische Arbeit geworden.
Neue Filmrollen nach dem Karriereaufschwung
Zuletzt war Pamela Anderson in „The Last Showgirl“ aus dem Jahr 2024 zu sehen. Für diese Rolle erhielt sie Nominierungen für den Golden Globe Award und den Screen Actors Guild Award als beste Hauptdarstellerin. Danach folgte eine Rolle in „The Naked Gun“ an der Seite von Liam Neeson. In ihrer Rede sagte sie, ihre Wahrheit habe durch ihre Arbeit einen Ausdruck gefunden, vor allem über die Kunst. Damit verband sie auch ihren beruflichen Aufschwung der vergangenen Jahre.