Schauspielerin Isabell Horn hat sich mit einem sehr persönlichen Statement an ihre Community gewandt und über ihre offene Beziehung mit Jens Ackermann gesprochen. Die frühere GZSZ-Darstellerin macht deutlich, dass dieses Modell für sie kein leichtfertiger Schritt war, sondern eine bewusste Entscheidung.

In ihrem Instagram-Post beschreibt sie, wie stark das Thema polarisiert und dass sie die unterschiedlichen Reaktionen durchaus kennt. Gleichzeitig stört sie, wie schnell Menschen ihre Partnerschaft bewerten, ohne die Hintergründe zu kennen. Genau dagegen setzt sie nun eine klare Einordnung ihres Liebeslebens.

Isabell Horn widerspricht gängigen Vorurteilen

Die 42-Jährige benennt offen, welche Sätze sie und ihr Partner immer wieder hören müssen. „Einige feiern es. Andere finden es komplett daneben. Und ganz ehrlich? Ich verstehe beide Seiten“, so Isabell Horn. Weniger Verständnis hat sie jedoch für vorschnelle Urteile.

Besonders häufig begegnen ihr Aussagen wie, dass in der Beziehung etwas fehlen müsse oder dass am Ende zwangsläufig jemand verletzt werde. Für Horn greift diese Sicht zu kurz. Sie betont, dass viele Menschen über offene Partnerschaften sprechen, ohne zu wissen, wie sie sich im Alltag tatsächlich anfühlen.

Isabell Horn nennt Öffnung keinen Rettungsversuch

Besonders wichtig ist der Schauspielerin die Klarstellung, dass die Entscheidung nicht aus einer Krise entstanden sei. Eine kaputte Beziehung werde durch Öffnung nicht geheilt, macht sie deutlich. Stattdessen habe bei ihr und Jens Ackermann eine andere Frage im Raum gestanden: ob noch mehr Ehrlichkeit möglich sei.

Es gehe nicht um ein „Mehr“ an Menschen, sondern um mehr Tiefe in der bestehenden Partnerschaft. Schon zuvor hatte Horn in einem Podcast über diesen Schritt gesprochen. Nun führt sie diesen Gedanken weiter aus und beschreibt die Öffnung als bewussten Prozess, nicht als Reaktion auf Probleme.

Isabell Horn setzt auf Ehrlichkeit und Vertrauen

Seitdem habe sich in ihrer Beziehung einiges verändert. Horn schildert, dass sie und ihr Partner heute mehr miteinander reden, mehr hinterfragen und offener seien als zuvor. Gleichzeitig verschweigt sie nicht, dass dieser Weg auch anstrengend sein kann.

Feste Regeln gebe es in ihrer Partnerschaft nicht. Stattdessen orientiere sich das Paar an klaren Werten: Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortung füreinander. Vertrauen stehe dabei über jedem Detail. 

Isabell Horn verteidigt auch ihr Familienmodell

Neben der Partnerschaft spricht Horn auch über ihr Zuhause mit den Kindern. Kritik an ihrem Familienmodell weist sie deutlich zurück. Für sie wachsen die Kinder in einem stabilen Umfeld auf, geprägt von Liebe und Respekt zwischen beiden Eltern. Die Form der Beziehung ändere daran nichts.

Gleichzeitig macht sie klar, dass sie ihr Modell nicht als allgemeine Lösung für alle Paare versteht. Jede Beziehung dürfe anders aussehen, solange sie von gegenseitiger Achtung getragen werde. Mit dieser Haltung reagiert Isabell Horn auf die vielen Kommentare und setzt ein ruhiges, sehr persönliches Zeichen.