Profitänzerin Ekaterina Leonova (39) zählt seit 2013 zu den prägenden Gesichtern von „Let's Dance“. Vier Siege, dazu drei Triumphe in Folge und zwei gewonnene Profi-Challenges machen sie zur erfolgreichsten Tänzerin der Showgeschichte. Umso unerwarteter kam ihr frühes Aus in der aktuellen Staffel mit Simon Gosejohann (50).

Ekaterina Leonova spricht über das frühe „Let's Dance“-Aus

Im Podcast „Saunah Dran - mit Daniel Danger“ sprach Leonova nun offen darüber, wie sie das Ausscheiden erlebt hat, welche Rolle das Publikum spielt und warum manche Wochen der RTL-Show selbst für Routiniers wie sie an die Substanz gehen.

Nach dem Ende ihrer diesjährigen Teilnahme blieb Leonova bemerkenswert ehrlich. „Unser Ziel war es, nicht zuerst rauszufliegen und danach jede Woche das Beste zu geben“, sagte Ekaterina Leonova im Podcast. Dass es trotzdem schon in Show drei vorbei war, führt sie auch auf das hohe Niveau der Staffel zurück.

Die Konkurrenz sei sehr stark gewesen, Fehler könne man sich da kaum leisten. Zugleich machte sie deutlich, dass bei der Entscheidung nicht nur die Leistung auf dem Parkett zählt, sondern auch, wie das Publikum die Paare wahrnimmt.

Simon Gosejohann war eine große Herausforderung für Leonova

Über ihren prominenten Partner sprach die Tänzerin respektvoll, aber klar. Simon Gosejohann sei ein „super lieber und sympathischer Mensch, aber beim Tanzen war er ganz, ganz am Anfang“, so Ekaterina Leonova. Genau darin lag offenbar die größte Herausforderung der gemeinsamen Wochen.

Die Grundlagen hätten viel Zeit gebraucht, doch im engen Takt der Liveshows sei diese Zeit kaum vorhanden gewesen. Für ein Paar, das sich erst finden muss, kann das schnell zum Problem werden, gerade wenn andere Duos schon früh deutlich sicherer auftreten.

Halbfinale fordert Ekaterina Leonova am meisten

Obwohl das Finale für viele als Höhepunkt gilt, sieht Leonova die vorletzte Runde als die härteste Prüfung. In der vergangenen Staffel gewann sie noch mit Diego Pooth (22), doch aus ihrer Sicht wird es mit jeder weiteren Show nicht leichter. Je weiter ein Paar komme, desto mehr Tänze müssten vorbereitet werden.

Dazu komme nicht nur körperlicher Druck, sondern auch mentale Belastung. Besonders gefürchtet ist der „Impro Dance Even Noch More Extreme“, bei dem die Paare erst live erfahren, welchen Tanz sie zu einer bestimmten Musik zeigen sollen.

Ekaterina Leonova auch offen über Tränen und Privates

Gerade diese Impro-Runde verlangt laut der Tänzerin enorme Vorbereitung, weil für nahezu jede Möglichkeit eine Ersatzchoreografie sitzen muss. „Das ist hart. (...) Ich glaube, einmal in dieser Woche weine ich!“, so Ekaterina Leonova. Danach fange sie sich aber schnell wieder.

Abseits der Show bleibt ihr Privatleben meist geschützt. Bekannt ist inzwischen ihre Beziehung mit Tänzer Ilya Viarmenich, mit dem sie Ende 2025 auch ein gemeinsames Zuhause kaufte. Kinder hat Leonova bislang nicht, einen Kinderwunsch hat sie jedoch bereits öffentlich angesprochen.