Für Franziska Knabenreich hat eine Reise begonnen, die sie nie antreten sollte. Die frühere „hundkatzemaus“-Moderatorin flog am Montag nach Irland, an Bord der Sarg ihres Verlobten Roy John Scannell. Der 41-Jährige starb unerwartet in Hilversum in den Niederlanden. Eigentlich wollte das Paar in wenigen Wochen die letzten Schritte für die Hochzeit vorbereiten.

Stattdessen organisiert die 46-Jährige nun die Überführung in seine Heimat. „Mein Leben steht still“, so Franziska Knabenreich gegenüber RTL. In Irland soll Roy eingeäschert werden.

Franziska Knabenreich fand Verlobten tot im Bett

Auslöser war ein Morgen ohne Nachricht. Normalerweise begann ihr Tag mit einer Guten-Morgen-SMS von Roy, doch am 17. Oktober blieb das Handy still. Sie versuchte, ihn zu erreichen, fuhr schließlich mit Sorge nach Hilversum und betrat das gemeinsame Haus.

Im Schlafzimmer fand sie ihren Verlobten leblos im Bett. Gegenüber Bild schilderte sie: „Ich ging ins Schlafzimmer und fand meinen Verlobten tot im Bett. Er war steif und kalt, die Todesstarre war bereits eingetreten.“ Nachbarn alarmierten die Polizei. Ärzte vermuteten einen plötzlichen Herztod, eine Obduktion wurde in den Niederlanden nicht veranlasst.

Franziska Knabenreich und Roys: Hochzeit im Winter 2026 geplant

Die Moderatorin und Roy John Scannell waren seit sechs Jahren ein Paar. Kennengelernt hatten sie sich während der Corona-Pandemie im Internet. Im Sommer machte er ihr auf Madeira einen Heiratsantrag und schenkte ihr einen Diamantring. Die Hochzeit war für Dezember 2026 geplant.

Außerdem wollte das Paar ein gemeinsames Haus in der Nähe von Wiesbaden kaufen. Franziska lebte in Eltville, Roy in Hilversum, ihre Beziehung führten sie über Jahre zwischen Deutschland und den Niederlanden. Der Tod traf die Planungen kurz vor dem nächsten gemeinsamen Lebensabschnitt.

Roys Asche soll in den Verlobungsring eingearbeitet werden

Für die Beisetzung bereitete die Familie mehrere Schritte vor. Ein Teil der Asche soll nach der Einäscherung in einer Bucht bei Fountainstown verstreut werden, dem irischen Heimatort seiner Familie. Dort leben seine Eltern sowie einer seiner Brüder Paul, der andere wohnt in Norwegen. Den anderen Teil will Franziska mit nach Deutschland nehmen. Ein Juwelier soll etwas von Roys Asche und eine Haarlocke in den Diamantring einarbeiten, den sie auf Madeira von ihm bekam. So will sie ein persönliches Erinnerungsstück aus dem Antrag bewahren.

Dobermann Manfred bleibt nun an ihrer Seite

Neben Roys Eltern und seinen Brüdern trauert auch Franziskas engstes Umfeld. Um die Familie finanziell zu unterstützen, richtete sie eine GoFundMe-Spendenkampagne ein. Auf Instagram verabschiedete sie sich mit Worten an ihren Verlobten und nannte ihn ihren Lieblingsmenschen, ihren Fels und ihren besten Freund. Eine enge Verbindung zu Roy bleibt ihr im Alltag: Der gemeinsame Dobermann Manfred lebt weiter bei ihr. Der Hund gehörte zu ihrem gemeinsamen Zuhause und bleibt nun in Deutschland.

Quellen: RTL, Bild, Stern, Focus, KI-unterstützt