Schauspielerin und Model Mirja du Mont (50) hat ihre Teilnahme an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ längst hinter sich gelassen – und doch wirkt das Abenteuer in Australien nach. Bereits am zehnten Tag musste sie die Show verlassen, nachdem sie die wenigsten Anrufe erhalten hatte. Für sie war das damals „gar kein Problem“, sie zeigte sich erleichtert über den frühen Abschied.
Nun spricht die Hamburgerin erneut über die extremen Bedingungen im Camp, ihre Ängste und darüber, warum sie die TV-Erfahrung trotz aller Strapazen als wichtigen Schritt für sich persönlich sieht, wie RTL berichtet.
Mirja du Mont: „Es war die beste Therapie überhaupt“
Bei einer Oster-Charity-Aktion im Elbe Einkaufszentrum in Hamburg wurde Mirja du Mont von RTL auf ihre Zeit im Dschungelcamp angesprochen – und fand deutliche Worte. „Es war eine harte Zeit, aber seitdem habe ich keine Phobie mehr vor irgendwelchen Spinnen oder Insekten oder irgendwas“, erklärt die 50-Jährige.
Früher habe sie vor den Krabbeltieren große Angst gehabt, nun gehe sie damit im Alltag viel gelassener um: „Ich mache das jetzt alles zu Hause weg. Es wird nicht geschrien, es wird nicht geekelt.“ Ihr überraschend positives Fazit zur Show: „Das war die beste Therapie überhaupt.“
Kein Comeback: Mirja du Mont schließt Rückkehr ins Camp aus
Trotz des persönlichen Lerneffekts steht für Mirja du Mont fest, dass sie nie wieder ins Dschungelcamp ziehen wird. „Es war so anstrengend [...] also 15 Stunden am Tag nichts zu tun haben“, schildert sie im Gespräch mit RTL. Irgendwann gehe den Kandidaten schlicht der Gesprächsstoff aus, erzählt sie weiter.
Wenn dann trotzdem weiter gestritten werde, sei das für sie kaum auszuhalten: „Und wenn dann sich immer noch Leute streiten, muss ich nicht haben.“ Auch ein möglicher Einsatz im „Legenden-Dschungel“ kommt für sie daher nicht infrage – auch wenn sie die Erfahrungen aus Australien im Nachhinein nicht missen möchte.
Früher Auszug am 10. Tag – und doch stolz auf die Leistung
Schon während der laufenden Staffel zeigte Mirja du Mont sich bemerkenswert gelassen, als sie an Tag zehn aus der Show ausschied. In der „Stunde danach“ erklärte sie laut RTL: „Ich bin gar nicht überrascht. Ich freu mich, ich kann hier raus [...]. Für mich ist das gar kein Problem.“
Statt Enttäuschung überwog Dankbarkeit, es überhaupt so weit geschafft zu haben. Besonders wichtig war ihr, dass sie sich allen Herausforderungen gestellt hatte: „Ich habe keine Prüfung abgebrochen, ich bin da runtergesprungen, ich hab’ diesen Kack gegessen, ich habe meine Kakerlaken-Angst überwunden.“ Ihr Fazit damals: „Ich bin total stolz auf mich. Und bin glücklich, dass ich jetzt gehen kann. Alles in Ordnung.“