Seit fast 30 Jahren steht TV-Moderatorin Marlene Lufen für das „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ vor der Kamera und gilt vielen als authentische Fernsehpersönlichkeit. Nun hat die 55-Jährige in einer Solo-Folge ihres Podcasts „M wie Marlene – Wie gelingt das Leben?“ sehr persönliche Einblicke gegeben.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sie auf das Älterwerden blickt und was das mit dem eigenen Aussehen macht. Dabei sprach sie offen darüber, dass sie bereits zwei kosmetische Eingriffe hat vornehmen lassen und ihre Haltung zu solchen Behandlungen heute anders ist als früher.
Marlene Lufen spricht über ihren Blick aufs Älterwerden
Marlene Lufen verzichtete in der aktuellen Podcast-Folge bewusst auf einen Gast und widmete sich allein dem Thema Vergänglichkeit. Dabei formulierte sie sehr direkt, dass mit den Jahren für sie ein Gefühl von verlorener Jugendlichkeit einhergeht. „Die Schönheit geht flöten“, sagte Marlene Lufen.
Zugleich machte sie deutlich, dass sie Frauen, die mit Botox oder anderen Methoden nachhelfen, heute nicht mehr verurteilen möchte. Ihre frühere innere Distanz habe sie abgelegt und stattdessen mehr Verständnis für persönliche Entscheidungen entwickelt.
Marlene Lufen ließ Radiofrequenz-Needling machen
Zu den Eingriffen, über die Lufen sprach, gehört ein Radiofrequenz-Needling. Dabei werden feine Nadeln in die Haut eingebracht, während Wärmeimpulse die Bildung von Kollagen und Elastin anregen sollen. Das Verfahren gilt als minimalinvasiv und wird zur Hautstraffung sowie zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt.
Lufen machte deutlich, dass sie selbst nicht frei davon sei, ein wenig nachzuhelfen. Gleichzeitig betonte sie, dass solche Entscheidungen sehr individuell seien. Für sie steht heute weniger das Urteilen über andere im Vordergrund als die Frage, womit sich ein Mensch wohlfühlt.
Marlene Lufen nennt Grund für Kryolipolyse am Bauch
Neu war vor allem ihr offenes Geständnis zu einer Kryolipolyse. Bei dieser Methode werden Fettzellen gezielt mit Kälte behandelt. Lufen erklärte, sie habe sich den Bauch „ein bisschen wegeisen lassen“, weil sie sich lange an einer kleinen Wölbung unterhalb der Taille gestört habe.
„Da konnte ich Sport machen, wie ich wollte, die war immer da und hat mich richtig genervt“, so Marlene Lufen. Besonders in Bademode habe sie sich damit unwohl gefühlt. Nach ihren Angaben dauerte der Eingriff nur rund 20 Minuten und habe bei ihr gut funktioniert.
Marlene Lufen zieht klare Grenze bei größeren Operationen
Trotz ihrer Offenheit setzt Lufen für sich selbst klare Grenzen. Größere Operationen kann sie sich derzeit nicht vorstellen, auch weil ihr die Angst davor zu groß sei. Ganz ausschließen wolle sie zwar nichts, doch sie sagte auch, dass es aus ihrer Sicht oft eine gute Entscheidung sei, etwas nicht machen zu lassen.
Besonders froh sei sie darüber, Empfehlungen aus früheren Jahren nicht umgesetzt zu haben. Am Ende ihres Podcasts zog sie ein persönliches Resümee und machte klar, dass sie mit ihrer Ehrlichkeit vor allem eines wollte: kein Geheimnis mehr aus diesen Eingriffen machen.