Schönheitsoperationen sind in der Promi-Welt regelmäßig Thema, doch meist stehen die Stars nicht zu ihren Eingriffen. Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ ging Barbara Schöneberger das Thema nun direkt an. Im Gespräch mit Maite Kelly sprach die Moderatorin offen darüber, dass sie schon über ein Facelift nachgedacht hat.

Gleichzeitig schilderte sie ihre Zweifel: „Also, ich habe schon darüber nachgedacht. Aber ich glaube, es würde mich so verändern. Mich wollen die Leute ja glaubwürdig, dich ja auch. Das ist ja so ein bisschen unser Problem.“

Barbara Schöneberger sprach über die Reaktion ihres Publikums

Die 52-Jährige erklärte, Menschen würden sie mit einem bestimmten Bild verbinden. Genau deshalb fürchte sie, dass eine sichtbare Veränderung kritischer gesehen werden könnte als bei anderen prominenten Frauen.

„Weißt du, Sylvie Meis zum Beispiel kann machen, was sie will. Und alle wollen, dass sie dann genauso aussieht. Und bei mir heißt es dann so: 'Nein, das kannst du nicht machen.'“, so Schöneberger.

Maite Kelly reagierte mit einem klaren Rat

Maite Kelly konnte diese Bedenken nicht teilen und widersprach deutlich. Für die Sängerin sollte bei einem solchen Schritt nicht entscheidend sein, wie andere darüber urteilen. Sie hielt Schöneberger entgegen, dass die Angst, dadurch ihr Gesicht zu verlieren, aus ihrer Sicht zu viel Raum bekomme.

Kelly sagte in dem Gespräch: „Dann verlier doch dein Gesicht, wen kümmert’s?! Das ist nur Barbara-Ego. Ehrlich, wen kümmert’s? Dann verändert sich halt dein Gesicht.“ Danach betonte sie, am Ende gehe es um die Person selbst und nicht um fremde Erwartungen.

Im Podcast ging es auch um ein frischeres Aussehen

Dass ein Beauty-Eingriff das Gesicht verändert, stand für beide nicht infrage. Maite Kelly sprach das direkt an und fragte nach, ob sich ihre Gesprächspartnerin über ein frischeres Erscheinungsbild freuen würde. Barbara antwortete darauf mit einem klaren Ja.

Für Kelly war die Sache damit einfach: „Dann mach es doch! Wenn's anders aussieht, ist doch schei*egal.“ Wenn jemand sich damit wohler fühle, solle die Entscheidung nicht an möglichen Reaktionen anderer scheitern.

Zugleich machte sie deutlich, dass sie Schöneberger nicht zu einem Eingriff drängen wolle, sondern für eine freie persönliche Entscheidung plädiere.

Maite Kelly kritisierte den Anspruch an Frauen

Im weiteren Verlauf des Gesprächs weitete Maite Kelly das Thema auf den Umgang mit dem Älterwerden aus. Mit der oft formulierten Erwartung, Frauen sollten „in Würde altern“, konnte sie wenig anfangen. Sie stellte offen die Frage, was mit Würde in diesem Zusammenhang überhaupt gemeint sei. Für die 46-Jährige sollten gesellschaftliche Vorstellungen keine Vorgaben für persönliche Entscheidungen über das eigene Aussehen sein.