Moderatorin Lola Weippert hat sich mit deutlichen Worten gegen Hasskommentare zu ihren freizügigen Fotos gewehrt. Auslöser war ein Urlaubsbeitrag auf Instagram, in dem sie sich im Bikini zeigte. Auch ein weiteres Bild, auf dem die 30-Jährige oben ohne auf einem Boot liegt und ihre Brust mit den Händen verdeckt, wurde zum Symbol ihrer Botschaft. Weippert kritisiert, dass Frauen noch immer für ihren Körper bewertet würden, sobald sie selbstbestimmt Haut zeigen. Damit trifft sie einen Nerv, denn unter ihren Beiträgen finden sich immer wieder abfällige Reaktionen.

Lola Weippert nennt das Problem beim Namen

Es sei „spannend, wie manche Menschen glauben, sie hätten ein Mitspracherecht darüber, wie viel Haut eine Frau zeigen darf“, schreibt die Moderatorin. Für sie liege das eigentliche Problem nicht in der Kleidung, sondern in der Art, wie darauf geblickt werde.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frauen angestarrt, sexualisiert und für ihren Körper bewertet werden“, so Lola Weippert. Wenn Frauen sich so anziehen, wie sie möchten, werde ihnen oft sofort unterstellt, sie wollten nur Aufmerksamkeit.

Mein Körper ist kein Diskussionsforum

Besonders deutlich wird die Influencerin, wenn es um Grenzen geht. „Mein Körper ist kein Diskussionsforum“, stellt sie klar. Dazu passt auch ein weiterer Satz, mit dem sie ihre Haltung zuspitzt: „Ich werde mich ganz sicher nicht kleiner machen oder mehr Stoff anziehen, nur damit sich andere wohler fühlen.

Statt sich den Erwartungen Fremder zu beugen, ruft sie dazu auf, das zu tragen, worin man sich „schön, frei und wohl“ fühlt. Ihre zentrale Botschaft: Nicht der Blick auf den eigenen Körper müsse angepasst werden, sondern der Umgang damit.

Lola Weippert wehrt sich gegen sexualisierte Kommentare

Zu den Kommentaren unter ihren Bildern gehören Sätze wie, sie zeige „wieder Haut“ oder filme sich „halbnackt“, damit Interesse entstehe. Genau gegen diese Art von Reaktion richtet sich ihr Post. „Ich bin nicht verantwortlich für das Kopfkino anderer Menschen“, erklärt die Moderatorin.

Wer bei einer Frau im Top oder Bikini sofort an Aufmerksamkeit denke, solle sich fragen, warum der eigene Blick so stark darauf fixiert sei. „Gaffen ist keine Einladung, sondern eine Entscheidung“, lautet einer ihrer schärfsten Sätze. Damit formuliert sie eine klare Absage an sexualisierte Zuschreibungen.

Zuspruch von Fans und klare Haltung im Podcast

Für ihre Worte bekommt Lola Weippert viel Rückhalt. In den Kommentaren fordern Fans sie auf, weiter genau das zu tragen, was sie möchte, und loben ihren offenen Umgang mit Kritik. Ein Nutzer rät ihr zwar, auf solche Angriffe gar nicht mehr einzugehen, doch Weippert setzt weiter auf klare Positionen.

Wie Focus berichtet, hatte sie auch im Podcast „Schön laut“ mit Sängerin Vanessa Mai offen über Nacktheit gesprochen. Dort sagte sie sinngemäß, sie hätte Menschen ohne Kleidung geschaffen, wenn sie Gott gewesen wäre. Diese Haltung wirkt nun wie die konsequente Fortsetzung ihres aktuellen Statements.