25 Jahre nach dem Start der No Angels steht die erfolgreichste deutsche Girlband wieder im Fokus. Zum Jubiläum wurden Sandy Mölling, Jessica Wahls, Nadja Benaissa und Lucy Diakovska ein Jahr lang mit Kameras begleitet. Daraus entstand die dreiteilige Doku „No Angels – Das sind wir“.
Die Reihe blickt auch auf die Zeit zurück, als die Band noch zu fünft war. Vanessa Petruo gehört in der Doku deshalb ebenfalls zur Geschichte der Gruppe, auch wenn sie heute nicht mehr Teil des Quartetts ist.
Lucy Diakovska nennt das letzte Wiedersehen mit Vany
Zum Start der Doku sprach Lucy Diakovska über den letzten Kontakt zu ihrer früheren Bandkollegin. „Ich habe Vany das letzte Mal 2013 gesehen“, sagte sie laut Bunte. Damals hätten sich die beiden zum Sushi-Essen in Berlin-Charlottenburg getroffen.
Nach Lucys Schilderung wohnten sie zu dieser Zeit nur rund zehn Minuten zu Fuß voneinander entfernt. Bei dem Treffen entstand auch ein gemeinsames Video, das ihr bis heute als Erinnerung auf Facebook angezeigt wird.
Seit diesem Wiedersehen gab es zwischen den vier verbliebenen Sängerinnen und Petruo keinen Kontakt mehr. „It is what it is. Das muss man dann auch ruhen lassen“, so Lucy Diakovska.
Vanessa Petruo sagte schon 2006 beim Comeback ab
Dass Vanessa Petruo nicht mehr zur Band zurückkehrte, ist keine neue Entwicklung. Bereits 2006 rief Lucy ihre frühere Kollegin an, um zu erfahren, ob sie bei einem Comeback der Gruppe dabei sein würde. Petruo entschied sich damals dagegen und zog sich ins Privatleben zurück. Auch beim zweiten Comeback im Jahr 2021 war sie nicht dabei.
Petruo erklärte ihren Rückzug später auf Instagram
Warum sie nicht auf die Bühne zurückkehren wollte, erklärte Vanessa Petruo erst zwei Jahre nach der Reunion öffentlich. „Wie einige von euch wissen, hat sich mein Leben seit der Auflösung der Band vor über 20 Jahren in eine andere Richtung entwickelt“, schrieb sie auf Instagram.
Dazu erklärte sie auch, dass ihr diese Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Ihre Verbindung zur Musik sei jedoch geblieben. Sie mache Musik privat weiter und nutze ihre kreativen Energien heute auf andere Weise als früher im Rampenlicht.
Die Doku begleitet das Quartett ein ganzes Jahr
Im Mittelpunkt der neuen Doku stehen Sandy Mölling, Jessica Wahls, Nadja Benaissa und Lucy Diakovska, die über ein Jahr lang begleitet wurden. Die drei Teile sind seit Mittwoch in der Mediathek der ARD abrufbar.
Inhaltlich geht es um das Jubiläum der Popgruppe, um ihre gemeinsame Geschichte und um den Weg der verbliebenen Mitglieder als Quartett. Vanessa Petruo bleibt dabei ein Teil der Vergangenheit der Band. Auf der Bühne stehen die No Angels 2026 weiterhin zu viert.