Die Nachricht vom Tod von Hayden Panettiere löst große Trauer aus. Die Schauspielerin, die mit Serien wie „Heroes“ und „Nashville“ ein Millionenpublikum erreichte, starb im Alter von 36 Jahren. Besonders schmerzlich wirkt nun ein Interview, das sie erst wenige Monate zuvor gegeben hatte.

Darin sprach sie mit spürbarem Optimismus über ihre Zukunft und darüber, nach schweren Jahren wieder nach vorn zu blicken. Ihre Worte klingen heute wie ein sehr persönlicher Einblick in einen Moment, in dem sie neue Hoffnung gefasst hatte.

Hayden Panettiere sprach über einen Neuanfang

Im Mai war Hayden Panettiere zu Gast im Podcast von Jay Shetty, wo sie auch ihre Memoiren „This Is Me: A Reckoning“ vorstellte. In dem Gespräch ging es um psychische Belastungen, Sucht und die schwierigen Kapitel ihres Lebens.

Gleichzeitig machte sie deutlich, dass sie sich innerlich verändert fühlte. „Ich habe endlich das Gefühl, all diese Dunkelheit und Negativität abgeschüttelt zu haben“, sagte Hayden Panettiere im Podcast. Sie beschrieb, dass sich für sie eine Tür geschlossen habe und sich zugleich neue Möglichkeiten öffneten.

Die 36-Jährige sah wieder nach vorn

Noch eindringlicher war ein weiterer Satz aus dem Gespräch, der nun viele Menschen berührt. „Ich kann all die spannenden Möglichkeiten spüren. Ich habe das Gefühl, dass ich noch viel mehr Leben vor mir habe“, so Hayden Panettiere.

Damit machte die Schauspielerin deutlich, wie sehr sie auf einen Neuanfang hoffte. Ihr Blick richtete sich nicht mehr nur auf Vergangenes, sondern auf das, was noch kommen sollte. Gerade deshalb trifft die Nachricht ihres Todes viele Fans und Weggefährten besonders hart.

Memoiren über mentale Gesundheit und Sucht

In ihrem Buch setzte sich Panettiere offen mit ihren Erfahrungen auseinander. Sie schrieb über mentale Gesundheit und ihren Kampf gegen Sucht, aber auch über die Folgen einer schweren Wochenbettdepression nach der Geburt ihrer Tochter Kaya im Jahr 2014.

Damals traf sie die schwierige Entscheidung, dass ihre Tochter überwiegend bei ihrem Vater leben sollte, dem früheren Schwergewichtsboxer Wladimir Klitschko. Diese persönlichen Themen sprach sie auch im Podcast an und machte klar, wie belastend diese Zeit für sie gewesen war.

Vater bestätigt den Tod der Schauspielerin

Bestätigt wurde ihr Tod am Sonntag durch ihren Vater Skip Panettiere. In einer Erklärung hieß es, die Familie teile „mit tiefer Traurigkeit den tragischen Tod unserer geliebten Hayden“ mit. Weiter wurde sie als „unglaubliches Licht und eine Naturgewalt“ beschrieben, die allen in ihrem Umfeld sowie Millionen Zuschauern Liebe und Freude geschenkt habe.

Gerade vor dem Hintergrund ihres letzten Interviews bleibt vor allem die Erinnerung an eine Frau, die wieder Hoffnung gefunden hatte.