Moderatorin Laura Wontorra blickt mehrere Jahre nach dem Ende ihrer Ehe mit Ex-Fußballprofi Simon Zoller bemerkenswert reflektiert auf diese Zeit zurück. In einem Gespräch mit der Zeitschrift Gala beschreibt die 37-Jährige das Aus ihrer Beziehung als schmerzhaften, aber prägenden Abschnitt ihres Lebens. „Natürlich war das ein Scheitern – und es hat wehgetan“, sagt sie offen.
Gleichzeitig betont sie, dass sie diesen Abschnitt nicht als Niederlage verbucht: Die Erfahrungen hätten sie zu der Frau gemacht, die sie heute ist. Bitterkeit hat in ihrem Rückblick keinen Platz.
Laura Wontorra über Ehrgeiz und das Ende der Ehe
Im Rückblick benennt Sportmoderatorin Laura Wontorra vor allem den starken Ehrgeiz beider Partner als entscheidenden Faktor für das Ehe-Aus. Sowohl sie als auch Simon Zoller hätten ihre Karrieren konsequent vorangetrieben, berufliche Ziele klar über alles andere gestellt.
„Da sind manche Dinge auf der Strecke geblieben“, erklärt sie gegenüber Gala. Der Preis für diesen Fokus sei letztlich die Beziehung gewesen. Dennoch betont sie, dass sie die gemeinsame Zeit nicht missen möchte und viel aus der Ehe mitgenommen habe – persönlich wie beruflich.
Freundschaftliches Verhältnis zu Simon Zoller
Trotz des Scheiterns der Ehe ist das Verhältnis der beiden heute entspannt. Als sich Laura Wontorra und Simon Zoller kürzlich bei einem Spiel in Bochum begegneten, sei die Begegnung herzlich gewesen. Sie hätten sich umarmt und sich über das Wiedersehen gefreut.
Von Groll oder Distanz ist in ihrer Schilderung keine Spur. Zoller ist inzwischen erneut verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. Für Wontorra überwiegt die Freude darüber, dass beide ihren Weg gefunden haben – wenn auch getrennt voneinander.
Unerfüllter Kinderwunsch und Glaube an das Schicksal
Besonders offen spricht Laura Wontorra über ihren Wunsch nach einer eigenen Familie. „Dieser Wunsch hat sich für mich nicht so früh erfüllt wie für andere Frauen in meinem Alter“, sagt sie. Dennoch setzt sie sich nicht unter Druck. Dating-Apps kommen für sie derzeit nicht infrage: „Da bin ich altmodisch.“
Statt Algorithmen vertraut sie auf Intuition und Timing. Sie beschreibt sich als romantisch und ist überzeugt, dass das Universum sie an die richtige Stelle führt: Es habe sie dorthin gebracht, wo sie jetzt steht – und werde sie auch zu ihrer großen Liebe führen.
„Leadership“ 2026, „Jahr der Liebe“ 2027?
Wie sie sich die Zukunft vorstellt, formuliert Laura Wontorra mit einer Mischung aus Klarheit und Humor. Ihr Traumpartner müsse Lust aufs Leben haben und beide Seiten ihres Charakters aushalten: die disziplinierte Frau, die morgens Selleriesaft presst und mit dem Hund am Strand spaziert, ebenso wie die, die im Urlaub spontan eine Flasche Rosé öffnet und bis tief in die Nacht feiert.
Mit einem Augenzwinkern sagt sie, 2027 könne „das Jahr der Liebe“ werden, während 2026 für sie unter dem Motto „Leadership“ stehe. Beruflicher Fokus jetzt, private Erfüllung später – so ordnet sie ihre Prioritäten.