Hollywoodstar Dwayne Johnson zeigt sich sonst oft als unerschütterlicher Kraftprotz, doch nun spricht er offen über einen Moment großer Angst. Der 54-Jährige ertastete unter der Dusche eine schmerzhafte Schwellung an seinem linken Hoden und fürchtete zeitweise eine schwere Diagnose. Das belastete ihn nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Besonders bemerkenswert: Selbst im engsten privaten Umfeld behielt er seine Sorge zunächst für sich. Erst später wurde klar, wie angespannt die Lage für den Schauspieler an jenem Wochenende tatsächlich war.

Dwayne Johnson schwieg sogar vor Ehefrau Lauren

Wie n-tv berichtet, entdeckte Johnson die Stelle an einem Freitagabend. Das ganze Wochenende hoffte er, dass die Beschwerden nachlassen würden, doch stattdessen wurden sie stärker. Seiner Ehefrau Lauren Hashian sagte er zunächst nichts.

Ich wollte sie nicht beunruhigen, bevor ich wusste, ob es überhaupt Anlass zur Sorge gab“, so Johnson laut n-tv. Der Entschluss, die Angst erst einmal allein mit sich auszumachen, zeigt, wie ernst die Situation für ihn war. Erst am Montagmorgen suchte er ärztliche Hilfe.

Arzt nennt Entzündung, Krebs bleibt zunächst möglich

Beim Termin tastete der Arzt die schmerzhafte Stelle ab und hielt eine Nebenhodenentzündung für wahrscheinlich. Ganz ausschließen konnte er Hodenkrebs in diesem Moment jedoch nicht. Genau diese Ungewissheit setzte dem Schauspieler zu. Eine Ultraschalluntersuchung sollte schnell Klarheit bringen, konnte aber nicht sofort stattfinden.

Johnson musste also weiter mit der Sorge leben, obwohl noch keine gesicherte Diagnose vorlag. Für jemanden, der beruflich oft Stärke verkörpert, war das eine Situation, in der Kontrolle plötzlich kaum noch möglich war.

Dwayne Johnson musste trotz Angst Termine absolvieren

Besonders belastend war, dass der Schauspieler seinen vollen Arbeitstag nicht absagen konnte. Gemeinsam mit Kevin Hart und Jack Black stand er für Promotion-Termine rund um den nächsten „Jumanji“-Film vor Kameras und Publikum. Nach außen wirkte er gut gelaunt, innerlich kreisten seine Gedanken jedoch um die mögliche Erkrankung.

Ich musste diese 24 Stunden damit leben, ohne es zu wissen, und den ganzen Tag präsent sein, herumalbern und Reden halten“, so Johnson laut Bild. Erst am folgenden Morgen konnte die wichtige Untersuchung stattfinden.

Ultraschall bringt Entwarnung für den Hollywoodstar

Die Ultraschalluntersuchung brachte schließlich die erhoffte Klarheit: Es handelte sich nicht um Krebs, sondern um eine schmerzhafte Entzündung. Inzwischen gehe es ihm wieder gut. Dass Johnson diese Erfahrung öffentlich macht, ist ungewöhnlich offen und gibt Einblick in eine verletzliche Seite des Stars.

Schon früher sprach er vergleichsweise nüchtern über Schmerzen und Verletzungen, etwa nach einem Filmdreh im vergangenen Jahr. Auch ein Satz seines verstorbenen Vaters Rocky Johnson scheint ihn geprägt zu haben: Ein Tag ohne Schmerzen sei wie ein Tag ohne Sonnenschein. Diesmal war die Erleichterung jedoch wohl größer als jede Routine im Umgang mit Beschwerden.