Für Uwe Herrmann wurde aus einem medizinischen Termin binnen kurzer Zeit eine existenzielle Belastung. Der Brautmoden-Unternehmer und TV-Gesicht aus „Zwischen Tüll und Tränen“ hat öffentlich gemacht, dass bei ihm eine seltene, aggressive Krebsform festgestellt wurde. Nach ersten Hinweisen in den sozialen Netzwerken sprach der 63-Jährige nun offen über die Diagnose und die Wochen danach. Dabei wird deutlich, wie schnell sich sein Alltag veränderte, wie ernst die Lage zwischenzeitlich war und weshalb ihm selbst im Krankenhaus die Arbeit an neuen Entwürfen Halt gab.
Uwe Herrmann erhielt die Diagnose am rechten Arm
Bei Herrmann wurde ein Merkelzellkarzinom im rechten Arm festgestellt, ein seltener und hochaggressiver bösartiger Hauttumor. Im Gespräch mit SuperIllu schilderte er den Ablauf nach dem Befund sehr direkt: „Drei Tage nach der Diagnose wurde ich im Krankenhaus vorstellig, vier Tage später lag ich zum ersten von zwei Malen unterm Messer, jeweils mit Vollnarkose“, so Uwe Herrmann laut t-online.
Die Nachricht traf den Dresdner hart, denn kurz nach der Diagnose folgten bereits die ersten Eingriffe. Aus einer Untersuchung wurde damit innerhalb weniger Tage ein ernster Kampf um seine Gesundheit.
Tumor und Lymphknoten mussten entfernt werden
Die Ärzte entfernten nicht nur den Tumor, sondern auch mehrere Lymphknoten. Besonders belastend war, dass einer davon bereits von Metastasen betroffen war. Zeitweise stand sogar im Raum, ob der Arm amputiert werden müsse. Dazu kam es am Ende nicht, was für den 63-Jährigen eine große Erleichterung gewesen sein dürfte.
Trotz der körperlichen und seelischen Belastung blieb die Situation einschneidend. Herrmann sagte rückblickend: „Es macht nachdenklich, wenn so was passiert“, wie Focus berichtet. Der Satz zeigt, wie tief ihn diese Wochen geprägt haben.
Uwe Herrmann arbeitete selbst im Krankenhaus weiter
Auch während seines Klinikaufenthalts wollte Herrmann nicht untätig bleiben. Vom Krankenbett aus entwarf er weiter neue Brautkleider und hielt damit an einem Teil seines gewohnten Lebens fest. Diese kreative Arbeit wurde für ihn offenbar zu einer wichtigen Stütze in einer schweren Phase.
Schon am 18. Mai hatte er sich mit einem Foto aus dem Krankenhaus auf Instagram gemeldet und von „unangenehmen Dingen“ gesprochen, die man ansprechen müsse. Dazu kündigte er an, dass eine kommende Folge von „Zwischen Tüll und Tränen“ anders ausfallen werde als viele erwartet hätten.
Uwe Herrmann sprach auch über seine Trennung
Neben seiner Erkrankung wurde in den vergangenen Monaten auch Herrmanns Privatleben Thema. Erst im Januar war öffentlich geworden, dass er sich von seiner Partnerin Susann Hübel getrennt hat. Rund zwei Jahre waren die beiden ein Paar, der Altersunterschied von 26 Jahren habe dabei keine Rolle gespielt. Vielmehr hätten ihre Lebensstile nicht zusammengepasst, berichtet Gala.
Herrmann ist seit 2016 in der Vox-Dokusoap zu sehen und war zudem in Formaten wie „Riverboat“, „Hot oder Schrott“, „Grill den Profi“ und „Volle Kraft voraus“ präsent. Nun steht jedoch vor allem seine Gesundheit im Mittelpunkt.