Reality-TV-Star Daniela Katzenberger hat eine Phase hinter sich, in der sie sich selbst kaum wiedererkannte: Stress, viel Arbeit, kaum Bewegung – am Ende stand ein Gewicht, mit dem sie sich extrem unwohl fühlte. Der Wendepunkt kam, als ihre Lieblingsjeans beim Anziehen platzte. Dieser Moment traf sie so sehr, dass sie beschloss, ihr Leben radikal umzukrempeln. Aus der selbsternannten „Moppelmietze“ wurde Schritt für Schritt eine disziplinierte Sportlerin, die ihren Alltag inzwischen konsequent um Training, Ernährung und Regeneration herum organisiert.
Daniela Katzenberger trennt sich von alten XXL-Klamotten
Den Start ihrer neuen Fitnessreise markierte ein symbolischer Akt: Die großen Kleidungsstücke mussten weg. „Die ganzen großen Sachen habe ich wirklich bewusst weggeschmissen – fast wie ein Abschiedsritual“, so Daniela im Interview mit Gala. Verschenken kam für sie nicht infrage, zu negativ waren die Erinnerungen an diese Zeit. Nur eine einzige Jeans hat sie als Mahnung behalten, der Rest wanderte in einen großen schwarzen Müllsack. Am liebsten hätte sie die Teile sogar verbrannt, erzählt sie – einfach, um sicher zu sein, diese Hosen nie wieder an einem Körper sehen zu müssen.
Mutter Iris und ein Trainer als Auslöser der Fitness-Journey
Auslöser für den sportlichen Neustart war ihre Mutter Iris, die sie zu einer ersten Stunde mit einem Personal Trainer mitnahm. Die Katze hatte zunächst keine Lust und viele Vorurteile, doch der Coach behandelte sie völlig normal: drei Minuten Fahrrad, dann ging es los – ohne Sonderrolle, ohne Promi-Bonus. Genau das habe sie motiviert, dranzubleiben. Anfangs tat ihr „wirklich alles“ weh, erzählt sie, trotzdem zog sie durch. Statt Crash-Diäten setzt sie seitdem auf regelmäßiges Krafttraining und kleine, dauerhafte Veränderungen im Alltag.
Bodybuilding-Wettkämpfe, Hassübungen und neue mentale Stärke
Aus dem Wunsch, „ein bisschen abzunehmen“, wurde schnell mehr: Daniela stellte sich gleich mehreren Bodybuilding-Wettkämpfen. Beim zweiten wurde sie nicht einmal platziert – ein Rückschlag, der am Ego kratzte. Dennoch machte sie weiter, weil sie das Gefühl auf der Bühne liebe: zu wissen, wie hart sie gearbeitet hat und dass andere das sehen. Gleichzeitig spricht sie offen über Schattenseiten: Bulgarian Split Squats nennt sie „Bulgarian Shit Squads“ und vergleicht die Übung scherzhaft mit der Belastung ihres Kaiserschnitts. Mit dem Sport sei aber auch eine neue innere Ruhe und Widerstandskraft gekommen.
Neue Kurven, OP-Entscheidung und Kritik aus dem Netz
Zu ihrer körperlichen Veränderung gehört auch eine Brustverkleinerung und -straffung, damit die Proportionen wieder stimmten. „Ich habe wieder die Brüste von Anfang 20“, sagt sie – Form, Größe und Sitz fühlten sich an wie eine Zeitreise. Ihren Po habe sie trotz Training behalten, darüber ist sie besonders froh. Kritik bleibt dennoch nicht aus: Mal sei sie zu kurvig, mal zu sehr auf Fitness fixiert. Besonders störe sie der Vorwurf, sie habe Abnehmspritzen genutzt – das sei schlicht falsch und übergriffig, betont sie gegenüber Gala. Stattdessen verweist sie auf harte Arbeit im Gym und klare Prioritäten zwischen Familie, Job und Sport.
Tochter Sophia, Schminke und ein neues Selbstbild
Ein wichtiges Thema ist für die 39-Jährige die Rolle als Mutter. Tochter Sophia ist fast elf und steht gern vor der Kamera, schminkt sich und erhält bereits Anfragen als Kindermodel. Daniela betont, sie lebe ihr vor: Solange Schule und Leistung stimmen, dürfe das Mädchen sich kreativ ausleben. Kritik an dieser Haltung kann sie nur bedingt nachvollziehen. Für sich selbst bleibt Make-up trotz Fitnessfokus ein zentraler Teil ihrer Identität: „Definitiv Schminke, immer“, sagt sie. Sport sorge für den Knackpo, aber „keine Hantel der Welt macht dir einen wachen Blick“. Insgesamt fühlt sie sich heute weiblicher, stärker und zufriedener als je zuvor.