Seit fast 30 Jahren gehört Moderatorin Katja Burkard zu den prägenden Gesichtern von RTL. Nun bekommt die 61-Jährige bei „Punkt 12“ weibliche Verstärkung: Moderatorin Angela Finger-Erben ist seit Montag offiziell Teil des neuen Teams. Ihren ersten Einsatz hatte die 46-Jährige allerdings schon früher, als Burkard krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Doch wie ist das Verhältnis zwischen den beiden Kolleginnen?

Angela Finger-Erben feierte ihren spontanen „Punkt 12“-Start

Nach ihrem kurzfristigen Debüt fiel bei Angela Finger-Erben die Anspannung ab. „Ich war um vier Uhr nachmittags zu Hause und um 20 nach vier hatte ich schon leicht einen sitzen. Das war herrlich! Ich war total erleichtert, dass die erste Sendung gut gelaufen ist”, sagte Angela Finger-Erben der „Bild“.

Ihr Mann habe dafür bereits Crémant kaltgestellt. Mit dem offiziellen Start in der neuen Konstellation bilden nun Burkard, Finger-Erben, Daniel Fischer und Bernd Fuchs das Quartett der Sendung. Für RTL ist das eine sichtbare personelle Erweiterung eines seit Jahren etablierten Formats.

Katja Burkard lobt ihre neue Kollegin deutlich

Katja Burkard findet für ihre Kollegin im „Bild“-Interview klare Worte. „Sie passt einfach! Denn wenn ich die Angie sehe, habe ich direkt gute Laune.” Besonders wichtig sei für das Mittagsmagazin, zwischen ernsten und leichten Themen sicher wechseln zu können. Genau das traue sie Finger-Erben voll zu.

Burkard sagte außerdem: „Dafür muss man geboren sein. Wir sind beide Rampensäue. Wir sind seriös, aber haben auch Spaß.” Die 61-Jährige macht damit deutlich, wie hoch sie die Fähigkeiten ihrer neuen Kollegin einschätzt.

Kein Konkurrenzkampf zwischen den RTL-Moderatorinnen

Im Interview betonen beide Frauen, dass es hinter den Kulissen nicht um Missgunst geht. Burkard stellte klar, dass es in ihrer Redaktion „keinen Zickenterror” gebe und man sich gegenseitig unterstütze. Diese Haltung scheint auch Finger-Erben zu teilen. Sie machte deutlich, dass sie Burkard nichts wegnehmen wolle und deren Rolle bei RTL sehr schätze.

Gerade in einem Umfeld, in dem personelle Wechsel oft kritisch beobachtet werden, wirkt diese Haltung bemerkenswert offen. Auch privat scheint die Chemie zu stimmen, denn Burkard erinnerte sich daran, dass Finger-Erben bei einem ihrer Geburtstage besonders lange mitfeierte.

Katja Burkard will noch einige Jahre weitermachen

Trotz der neuen Aufstellung ist für Katja Burkard ein Abschied aktuell kein Thema. Zwar räumte sie ein, dass Angela Finger-Erben eine naheliegende Nachfolge wäre, sollte sie eines Tages aufhören. Gleichzeitig stellte sie aber klar, dass sie noch länger moderieren möchte.

Dieses Signal komme auch vom Sender. Finger-Erben selbst reagierte gelassen und betonte, Burkard solle „das mal schön noch ganz lange machen”. Damit steht fest: Das neue Team ist als Ergänzung gedacht, nicht als Ablösung. Für „Punkt 12“ beginnt damit eine neue Phase mit vertrauten und frischen Gesichtern.