Zu Weihnachten gibt es wohl kaum einen Film, der lieber aus dem Regal geholt oder im Fernsehen eingeschaltet wird als „Kevin – Allein zu Haus“. Seit Jahrzehnten gehört der Klassiker fest zur Weihnachtszeit und begeistert immer wieder neue Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern. Kaum zu glauben ist dabei, dass der Film bereits über 30 Jahre alt ist und dennoch nichts von seinem Charme verloren hat. Das Jubiläum des Kultfilms kann eine seiner bekannten Figuren allerdings nicht mehr miterleben: John Heard, der im Film „Kevins“ Vater Peter McCallister spielte, verstarb am 21. Juli 2017.
John Heard: So starb er
Der Schauspieler wurde damals in einem Hotelzimmer im kalifornischen Palo Alto tot aufgefunden. Wie bekannt wurde, hatte John Heard zwei Tage zuvor einen kleineren Eingriff an seinem Rücken hinter sich. Infolge dessen erlitt er einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er verstarb. Er wurde 71 Jahre alt. Sein Tod sorgte bei vielen Fans des Films und in der Filmbranche für Bestürzung.
Bekannt wurde John Heard vor allem durch seine Leistungen auf der Theaterbühne. Bereits 1975 gab er im Fernsehdrama „Valley Forge“ sein Filmdebüt. In den darauffolgenden Jahren übernahm er zahlreiche Hauptrollen, unter anderem in „Cutter’s Way – Keine Gnade“ und „Katzenmenschen“. Diese Filme trugen maßgeblich zu seiner Bekanntheit bei.
John Hards unglaubliche Karriere
Seit den 1980er-Jahren war John Heard jedoch vermehrt in Nebenrollen zu sehen. Als Familienvater Peter McCallister begeisterte er das Publikum 1990 in „Kevin – Allein zu Haus“ sowie 1992 in „Kevin – Allein in New York“. Bis zu seinem Tod im Jahr 2017 wirkte er in mehr als 170 Film- und Fernsehproduktionen mit und hinterließ damit ein umfangreiches schauspielerisches Werk.