Monatelang hatte Jürgen Vogel öffentlich nichts zum Tod von Luna Jordan gesagt. Nun hat sich der Schauspieler in einem Facebook-Video zu Wort gemeldet und erklärt, warum er so lange schwieg. Jordan starb am 13. Mai 2026 im Alter von 25 Jahren.
Seit dem Start von „Jenseits der Spree“ im Jahr 2021 spielte sie dort Stella, die Tochter von Vogels Figur Robert Heffler. In seinem Video blickte der 58-Jährige auf die gemeinsame Arbeit zurück und sprach auch über den Verlust, der das Team der ZDF-Krimireihe bis heute begleitet.
Jürgen Vogel nennt privaten Grund für sein Schweigen
Sein langes Schweigen begründete Vogel mit sehr persönlichen Worten. „Ich finde, dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen“, sagte Jürgen Vogel. Zugleich wollte er nach eigenen Worten nicht den Eindruck entstehen lassen, dass Luna Jordan aus dem Herzen oder dem Leben der Beteiligten gestrichen worden sei.
Er erklärte außerdem, jeder Mensch habe seine eigene Art zu trauern. In dem Video sprach er nicht nur über sich selbst, sondern bezog ausdrücklich auch die Menschen ein, die mit der jungen Schauspielerin gearbeitet hatten: „Ich möchte nur sagen, und da glaube ich spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen.“
Neue Staffel startet mit Gedenken an Luna Jordan
Zeitgleich mit Vogels Video begann die neue Staffel von „Jenseits der Spree“ im ZDF. Gleich zu Beginn der ersten Folge „Kontrollverlust“ erschien eine Einblendung zum Gedenken an Luna Jordan. Auch in der Handlung erhielt ihre Figur Stella einen Abschied: Sie verlässt die Serie für eine Reise nach Südamerika.
Der Sender beschrieb das als einen „leisen Abschied, der Mut macht“. Die aktuelle Staffel umfasst acht Folgen und läuft freitags um 20.15 Uhr. Damit blieb Jordan in der Reihe nicht nur durch frühere Episoden, sondern auch in der neuen Staffel sichtbar präsent.
Team vermisst die Schauspielerin bis heute
In seiner Botschaft wandte sich Vogel auch an die Zuschauer und sprach über die Stimmung im Team. Für die Beteiligten bedeutete Luna Jordans Tod „einen riesigen Einschnitt für uns als Menschen, vor allem weil wir ja nun mal sechs Jahre mit Luna verbringen durften und wir sie einfach sehr, sehr vermissen.“
Luna Jordan ist noch in zwei Produktionen zu sehen
Trotz ihres frühen Todes bleibt Luna Jordan 2026 noch in weiteren Produktionen auf dem Bildschirm. Ab dem 23. Oktober ist sie in der sechsteiligen ZDF-Serie „Wake Up“ als Emilia zu sehen. Das ZDF stellt die Folgen ab 10 Uhr in die Mediathek im Stream zur Verfügung, ZDFneo zeigt sie ab dem 28. Oktober um 21.45 Uhr.
Zuvor hatte Jordan bereits in Produktionen wie „Polizeiruf 110“ und „Euphorie“ mitgespielt. Für „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis. In „Hamburg Days“ übernimmt nun Lea Drinda ihre geplante Rolle der Astrid Kirchherr.