John Anderson ist tot. Der US-Country-Sänger starb am Mittwoch, den 21. Oktober, im Alter von 71 Jahren. Seine Familie machte die Nachricht auf seinen offiziellen Social-Media-Kanälen öffentlich und erinnerte dabei nicht nur an den Musiker, sondern auch an den Menschen im engsten Kreis.

„Mit schwerstem Herzen teilen wir den Tod unseres geliebten Ehemanns, Vaters, Großvaters und besten Freundes mit“, so seine Familie. Nach Angaben seines Managements starb Anderson friedlich im Schlaf. Eine genaue Todesursache wurde nicht genannt. Er hinterlässt seine Ehefrau und seine Familie.

John Anderson ist tot: Erst 2024 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen

Zu den größten Erfolgen des Sängers gehörten Songs wie „Swingin‘“, „Straight Tequila Night“, „Seminole Wind“, „Wild and Blue“ und „Money in the Bank“. 2024 wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen, zuvor war er bereits 2014 in die Nashville Songwriters Hall of Fame eingezogen. In den US-Countrycharts erreichte er im Lauf seiner Karriere 20 Top-Ten-Platzierungen, fünf Singles kamen auf Platz eins. Seinen Durchbruch feierte er in den 1980er-Jahren, in den 1990ern folgten weitere große Hits.

Letzter öffentlicher Termin führte ihn nach Nashville

Nur wenige Tage vor seinem Tod zeigte sich John Anderson noch einmal in der Öffentlichkeit. Am Sonntag besuchte er mit seiner Ehefrau die Medallion Ceremony der Country Music Hall of Fame in Nashville. Dort wurde unter anderem Tim McGraw aufgenommen. Fotos von der Veranstaltung zeigten den Sänger gut gelaunt im Kreis anderer Musiker. Es war sein letzter bekannter öffentlicher Auftritt. Laut Management starb er in seinem Zuhause in Smithville im US-Bundesstaat Tennessee.

Der Musiker zog früh nach Nashville

Geboren wurde Anderson am 13. Dezember 1954 in Florida, nach anderen Angaben stammte er aus Orlando. Schon als Jugendlicher entdeckte er seine Leidenschaft für Countrymusik und zog Anfang der 1970er-Jahre nach Nashville. Dort arbeitete er an eigenen Songs und erhielt 1976 seinen ersten großen Plattenvertrag. 

Sein letztes Studioalbum erschien 2020

Auch in späteren Karrierejahren blieb Anderson musikalisch aktiv. 2020 veröffentlichte er mit „Years“ sein letztes Studioalbum, an dem unter anderem Blake Shelton mitwirkte. Nach der Todesnachricht meldeten sich mehrere Künstler öffentlich zu Wort. 

Quellen: t-online, n-tv, freenet, KI-unterstützt