Jay-Z wird die Halbzeitshow des Super Bowl LXI anführen. NFL, Apple Music und Roc Nation teilten am Montagabend mit, dass der Rapper am 14. Februar 2027 im SoFi Stadium in Inglewood auftreten wird wie The Guardian berichtet. Für den Musiker ist es ein besonderer Rollenwechsel, denn seit Jahren prägt er die Show bereits hinter den Kulissen.

Roc Nation produziert die Show seit 2020

Seit 2019 berät Roc Nation die NFL bei Live-Entertainment und bei der Sozialinitiative Inspire Change. Mit der Halbzeitshow arbeitet das von Jay-Z gegründete Unternehmen seit dem Super Bowl 2020, als Shakira und Jennifer Lopez auftraten. Super Bowl LXI ist das achte Jahr, in dem Roc Nation die Produktion verantwortet. Der Vertrag wurde 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Regie bei der kommenden Show übernimmt Hamish Hamilton. Dass Jay-Z nun selbst als Hauptact auftritt, beendet zugleich jahrelange Spekulationen über einen eigenen Auftritt.

Roger Goodell wollte Jay-Z seit Jahren auf der Bühne

NFL-Commissioner Roger Goodell erklärte, die Liga habe sich diesen Schritt lange gewünscht. „Als wir uns mit Roc Nation auf die Produktion der Show einigten, hatte ich nur eine Bitte: dass Jay-Z eines Tages selbst die Bühne betritt, wenn sich der Moment für ihn richtig anfühlt“, sagte Goodell laut Los Angeles Times. Schon früher hatte Jay-Z deutlich gemacht, dass er sich nicht zu früh selbst auswählen wollte. 2024 sagte er in einem Interview, das wäre aus seiner Sicht egoistisch gewesen..

25 Grammys und eine lange Super-Bowl-Geschichte

Geboren wurde Jay-Z als Shawn Carter. Er gewann 25 Grammys und erhielt 89 Nominierungen. Zu seinen prägenden Alben zählen „Reasonable Doubt“, „The Blueprint“ und „The Black Album“, zu den bekanntesten Songs „Hard Knock Life (Ghetto Anthem)“, „99 Problems“ und „Empire State of Mind“ mit Alicia Keys. 2017 wurde er als erster Rapper in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen, 2021 folgte die Rock and Roll Hall of Fame. Seine Frau Beyoncé stand bereits zweimal im Zentrum einer Super-Bowl-Show und trat 2016 zusätzlich als Gast auf.

Quellen: The Guardian, Los Angeles Times, KI-unterstützt