Der Tod von Hubert Aiwanger hat in der Politik Bestürzung ausgelöst. Der bayerische Vize-Regierungschef, Wirtschaftsminister und Chef der Freien Wähler wurde am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel gefunden. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion gab die Staatsanwaltschaft in Berlin nun eine erste Einschätzung zur Todesursache bekannt. Aiwanger wurde 55 Jahre alt und hielt sich zum Zeitpunkt seines Todes im Hotel Neuer Fritz im Stadtbezirk Mitte auf.
Hubert Aiwanger: Staatsanwaltschaft nennt erstes Ergebnis der Obduktion
Nach der bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchung starb Aiwanger ohne Fremdverschulden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin laut Bild nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion mit. Damit liegt erstmals eine offizielle Einordnung zum Tod des Politikers vor. Die Behörde bezog sich dabei ausdrücklich auf den aktuellen Stand der Untersuchung des Leichnams.
Weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen sind angekündigt
Mit dem vorläufigen Ergebnis ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungsbehörde kündigte weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens an. Damit bleibt die rechtsmedizinische Aufarbeitung des Falls in Arbeit. Zusätzliche Angaben zu einer konkreten Todesursache oder zu einem möglichen Zeitpunkt weiterer Ergebnisse wurden zunächst nicht genannt.
Fundort war ein Hotel in Berlin-Mitte
Der Fundort in einem Berliner Hotel gehört zu den bislang wenigen gesicherten Angaben, die zu den Umständen des Todes öffentlich geworden sind. Weitere Details dazu, in welcher Situation Aiwanger entdeckt wurde oder wer die Einsatzkräfte verständigte, wurden zunächst nicht bekannt.
Quellen: Bild, KI-unterstützt