Seit knapp einem Jahr steht Schauspielerin Anna Karolin Berger (34) als Larissa Mahnke für „Sturm der Liebe“ vor der Kamera. Die Rollenübernahme war für sie nach eigener Aussage kein leichter Start, weil sie auch an die Reaktion der Fans dachte. „Ich habe viel darüber nachgedacht: Werde ich dem gerecht? Enttäusche ich Fans oder bringe ich einen Mehrwert?“, so Anna Karolin Berger im Interview mit Joyn.

Anna Karolin Berger sollte Larissa eine eigene Interpretation geben

Sie trat in große Fußstapfen, nachdem zuvor Vivien Wulf die Edelstein-Erbin gespielt hatte. Heute gehört Berger am „Fürstenhof“ fest zum Ensemble der Telenovela. Zu Beginn bekam die Darstellerin einen klaren Rat: Sie sollte sich die bisherige Interpretation der Rolle möglichst nicht ansehen. So sollte genug Raum bleiben, um eine eigene Version von Larissa Mahnke zu entwickeln.

Diesen Weg verfolgte sie dann auch. Statt sich an der Vorgängerin zu orientieren, arbeitete sie an einem eigenen Zugang zur Figur. Rückblickend fiel ihr Urteil positiv aus. Sie sagte, sie sei froh, dass sich alles zum Guten gewandelt habe. Aus einer anfangs als liebevoll und zart wahrgenommenen Figur wurden unter ihrem Spiel mehrere Facetten.

Larissa Mahnke bekam durch Berger mehr Humor

Mit der Zeit lernte die Schauspielerin ihre Serienfigur besser kennen und brachte zunehmend eigene Ideen ein. Vor allem ihren Humor ließ sie in das Spiel einfließen. Nach ihrer Schilderung habe Larissa diese komödiantische Seite zunächst nicht gehabt.

Berger erklärte, sie habe diese Art von ihrem Vater geerbt und der Figur nach und nach etwas davon mitgegeben. Gleichzeitig betonte sie, dass sie und Larissa nur wenig gemeinsam hätten. Wenn die Figur enttäuscht oder verletzt sei, lasse sie gern andere dafür büßen. Privat würde sie manches anders handhaben.

Kerzen-Unfall endete mit einer Verbrennung an der Hand

Besonders in Erinnerung blieb ihr eine Szene mit Kollege Anthony Paul (41). Gedreht wurde eine zunächst romantische Situation in einer Hütte, in der viele Kerzen standen. Im Spiel entschied sich Larissa dann um und wollte doch kein Candlelight mehr.

Berger pustete deshalb während der Szene die Kerzen aus, erwischte aber nicht alle. Dabei griff sie mit der Hand in eine noch brennende Kerze. Sie erzählte, die kleine Verbrennung habe „schon gut weh“ getan, sie habe die Szene aber trotzdem zu Ende gespielt. Die Aufnahme wurde später auch im Fernsehen gezeigt.

Seit Monaten gehört sie fest zum „Fürstenhof“

Inzwischen fällt ihr der Umgang mit der Rolle leichter, weil sie Larissa über die Monate genauer kennengelernt hat. Dadurch kann sie nach eigener Aussage freier eigene Impulse setzen. Das zeigt sich vor allem in den Wechseln der Figur zwischen leichten, komödiantischen Momenten und plötzlichen Gefühlsausbrüchen. Der hohe Takt bei den Dreharbeiten gehört dabei weiter zum Alltag am Set.

Quellen: joyn.de, KI-unterstützt