DDR-Legende Renate Blume prägte Film und Fernsehen über Jahrzehnte. Ihr Weg führte von der Ballettschule bis zu großen Rollen auf Bühne und Bildschirm. Das macht sie heute.
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Schauspielerin Renate Blume gehört zu den prägenden Gesichtern des DDR-Films und des deutschen Fernsehens. Ihren Durchbruch schaffte sie 1964 mit der Hauptrolle der Rita Seidel in „Der geteilte Himmel“. Danach folgten mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen, die sie einem breiten Publikum nahebrachten.
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Geboren wurde sie am 3. Mai 1944 in Bad Wildungen, später zog ihre Familie nach Dresden. Dort begann früh ihre künstlerische Ausbildung. Mit ihrem dunklen Haar und dem intensiven Blick begeistert die Schauspielerin schon immer.
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Eigentlich wollte Renate Blume Balletttänzerin werden. Sie besuchte die Palucca Hochschule für Tanz Dresden, gab diesen Weg jedoch auf, weil ihre Eltern für sie ein Medizinstudium sahen. Während der Schulzeit beobachtete sie Proben an Dresdner Bühnen und entschied schließlich, selbst Schauspielerin zu werden.
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Nach einem erfolgreichen Vorsprechen mit einer Szene aus „Romeo und Julia“ kehrte sie nach dem Abitur zurück und studierte ab 1962 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. Nach dem Abschluss stand sie bis 1970 fast ausschließlich am Dresdner Staatstheater auf der Bühne.
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Hier sehen wir Renate Blume bei einem besonderen Auftritt im Jahr 1976. In der Show „Nacht der Prominenten“ trat sie mit dem Staatszirkus der DDR auf. Im Glitzer-Dress und neben einem Elefanten sorgte sie für Begeisterung.
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Noch während ihrer Studienzeit gelang ihr der große Schritt vor die Kamera. In der DEFA-Produktion „Der geteilte Himmel“ spielte sie die junge Rita Seidel und legte damit den Grundstein für ihre weitere Laufbahn.
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Es folgten Rollen in Filmen wie „Ulzana“ und „Kit & Co“ sowie Auftritte in „Polizeiruf 110“. Besonders präsent war sie auch in Serien wie „Archiv des Todes“ und „Front ohne Gnade“. Für ihre Darstellung von Jenny Marx in „Karl Marx – die jungen Jahre“ erhielt sie 1982 den Leninpreis. Damit etablierte sich Renate Blume endgültig.
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Von 1970 bis zur Wende gehörte Renate Blume zum Ensemble des Fernsehens der DDR und war regelmäßig in Produktionen von DEFA und Deutschem Fernsehfunk zu sehen. Nach der deutschen Wiedervereinigung setzte sie ihre Karriere ohne Bruch fort.
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Auch privat war das Leben der Schauspielerin von einschneidenden Stationen geprägt. Mit Regisseur Frank Beyer war sie von 1969 bis 1974 verheiratet, aus dieser Ehe stammt ihr Sohn Alexander Reed. 1981 heiratete sie den US-amerikanischen Schauspieler und Sänger Dean Reed. Dessen Tod im Jahr 1986 gehört zu den tragischsten Kapiteln ihrer Biografie.
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Trotz persönlicher Einschnitte blieb Renate Blume künstlerisch aktiv, arbeitete ab 1990 auch als Schauspiellehrerin und stand weiterhin auf Theaterbühnen. Heute lebt sie in Berlin.
DDR-Legende Renate Blume prägte Film und Fernsehen über Jahrzehnte. Ihr Weg führte von der Ballettschule bis zu großen Rollen auf Bühne und Bildschirm. Das macht sie heute.