Am 10. November 2015 verstarb Altkanzler Helmut Schmidt (†96). Der ehemalige Bundeskanzler verbrachte seine letzten Tage mit Lebensgefährtin Ruth Loah (†83) an seiner Seite. Trotz einer Operation am Bein und einer anschließenden Infektion verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Bis heute ist Schmidt unvergessen und sein Tod hat eine große Lücke hinterlassen.
Helmut Schmidt: Die Umstände seines Todes
Noch am Morgen war Helmut Schmidts letzte Lebensgefährtin Ruth Loah bei ihm. Helmut Schmidt war nicht mehr ansprechbar, wie sein Arzt Greten bestätigte. Nach einem Eingriff am Bein kämpfte Helmut Schmidt mit einer schweren Infektion.
Diese gesundheitlichen Herausforderungen führten letztlich zu seinem Tod. Sein Arzt erklärte in einem Interview mit „Welt": „Die Todesursache ist in so einem Fall, bei einem 96-jährigen alten Herren mit vielen Grunderkrankungen, zum Schluss immer ein Versagen von vielen Organen, der Atmung, des Herzens. Ich denke, zum Schluss hat er einfach aufgehört zu atmen."
Sein Arzt und enger Freund Greten erklärte weiter: „Ich war dabei. Ich war zwei, drei Stunden vorher schon im Haus. Er ist sehr friedlich und entspannt, allerdings ohne Bewusstsein wie schon in den vergangenen Tagen über, eingeschlafen und verstorben.
Helmut Schmidts Leben war von bedeutenden politischen und persönlichen Ereignissen geprägt. Seine Erinnerungen und Beziehungen hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Helmut Schmidt und Ruth Loah: Eine ganz besondere Liebe
Helmut Schmidt und Ruth Loah verband eine tiefe Zuneigung, die 2012 öffentlich wurde. Ihre Beziehung war eine bedeutende Stütze in Schmidts letzten Lebensjahren. Ruth Loah, die 2017 im Alter von 83 Jahren starb, war eine zentrale Figur in seinem Leben. Ihre gemeinsame Zeit war geprägt von einer innigen Verbindung, die auch in schwierigen Zeiten Bestand hatte.