Die Nachricht vom Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere hat tiefe Betroffenheit ausgelöst. Der TV- und Filmstar wurde am Sonntag leblos in einem Wohnhaus in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gefunden. Panettiere wurde 36 Jahre alt. Nun liegen erste Informationen aus der gerichtsmedizinischen Untersuchung vor, wie deadline berichtet. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob äußere Einwirkungen zu ihrem Tod beigetragen haben könnten. Gleichzeitig dauern die Ermittlungen weiter an, während sich Fans und Weggefährten an eine Karriere erinnern, die bereits im Kindesalter begann.
Hayden Panettiere wurde in South Carolina leblos gefunden
Nach Angaben der Behörden wurde Hayden Panettiere am Sonntag gegen 13.50 Uhr Ortszeit in einer Unterkunft in Greenville ohne Reaktion aufgefunden. Ein Bekannter setzte den Notruf ab. Sanitäter versuchten noch, sie mit erweiterten Maßnahmen der Wiederbelebung zu retten, doch Panettiere wurde noch am Ort des Geschehens für tot erklärt. Im Zusammenhang mit dem Notruf sollen Einsatzkräfte über eine mögliche Überdosis und einen Herzstillstand gesprochen haben. Offiziell bestätigt ist die Todesursache bisher jedoch nicht, die Ermittlungen dazu laufen weiterhin.
Gerichtsmedizin nennt vorläufiges Ergebnis der Autopsie
Am Montag veröffentlichte das Büro des Gerichtsmediziners eine erste Erklärung zu den Untersuchungen. „Bei der Autopsie wurden keine Anzeichen von Verletzungen festgestellt, die zum Tod beigetragen hätten“, hieß es laut Hollywoodreporter. Weiter wurde mitgeteilt, dass Todesursache und Todesart erst nach zusätzlichen Untersuchungen festgelegt werden können. Der Fall werde weiterhin aktiv geprüft. Ein vollständiger Bericht soll demnach erst in einigen Wochen öffentlich vorliegen.
Schauspielerin sprach offen über Sucht und Druck
Hayden Panettiere begann schon als Kind vor der Kamera und wurde später mit Rollen in „Heroes“ und „Nashville“ einem breiten Publikum bekannt. In Interviews und in ihrem Buch schilderte sie ihren langjährigen Kampf mit Alkohol und Drogen sehr direkt. „Meine Rettung war, dass ich am Set und bei der Arbeit nicht die Kontrolle verlieren konnte. Aber außerhalb des Sets geriet alles immer mehr außer Kontrolle“, sagte Hayden Panettiere laut Deadline. Zu ihren frühen Stationen gehörten auch „One Life to Live“, „Guiding Light“, „Remember the Titans“ und zuletzt der Film „Sleepwalker“, der im Januar erschien.