Der Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere erschüttert weiter viele Menschen. Wenige Tage nach ihrem Tod im Alter von 36 Jahren sind neue Details zu ihren letzten Momenten veröffentlicht worden. Im Fokus stehen dabei Aussagen von Zach Hickerson, dem Bruder von Brian Hickerson, mit dem Panettiere über Jahre eine On-off-Beziehung führte.
Die Schauspielerin starb am 16. August in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina, nur wenige Tage vor ihrem 37. Geburtstag. Die neuen Informationen zeichnen ein bedrückendes Bild der Stunden, in denen noch versucht wurde, ihr Leben zu retten.
Zach Hickerson schildert den Ablauf im Airbnb
Laut TMZ erklärte Zach Hickerson, dass er an jenem Sonntag zunächst zur Kirche gegangen sei und später mit Brian Hickerson und Hayden Panettiere ein gemeinsames Mittagessen geplant habe. Als er beide telefonisch und per Nachricht nicht erreichen konnte, fuhr er zu ihrem Airbnb in Greenville.
Dort habe er laut seiner Schilderung laut geklopft und damit Brian Hickerson aus dem Schlaf geholt. Gemeinsam hätten sie dann versucht, Hayden Panettiere zu wecken. Erst in diesem Moment sei klar geworden, dass die Schauspielerin bewusstlos war.
911-Anruf und Wiederbelebung vor Ort
Zach Hickerson machte auch deutlich, dass er selbst den Notruf absetzte, während Brian Hickerson Narcan verabreichte, ein Medikament zur Umkehr der Wirkung einer Opioid-Überdosis. Danach hätten beide gemeinsam eine Herzdruckmassage durchgeführt, bis Feuerwehr und Rettungskräfte eintrafen.
„Ich rief sofort den Notruf, und Brian gab ihr Narcan. Danach führten wir gemeinsam eine Wiederbelebung durch, während der Notruf auf Lautsprecher lief, bis Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen“, so Zach Hickerson laut TMZ.
Den Angaben zufolge beobachteten beide anschließend, wie die Einsatzkräfte alle verfügbaren Maßnahmen ergriffen, um ihr Leben zu retten.
Narcan-Fund rückt neue Fragen in den Mittelpunkt
Die Aussage über Narcan ist besonders relevant, weil zuvor bereits berichtet worden war, dass ein entsprechendes Mittel beziehungsweise ein Applikator am Ort des Geschehens gefunden wurde. Nun ist erstmals klar benannt worden, wer es eingesetzt haben soll.
Zugleich wird der Tod der Schauspielerin weiterhin untersucht. Im Raum stehen Fragen zu den genauen Umständen ihres Todes und zu möglichen gesundheitlichen oder persönlichen Belastungen in ihren letzten Tagen. Offizielle abschließende Ergebnisse der Ermittlungen liegen bislang nicht vor.
„Die Menschen verdienen die Wahrheit“
Neben dem Ablauf schilderte Zach Hickerson auch seine persönliche Erschütterung. Er sprach von vielen Annahmen und Vorwürfen, die derzeit kursierten, und bat darum, Spekulationen zu beenden. „Die Wahrheit wird ans Licht kommen, wenn die Behörden weitere Details der Ermittlungen abschließen und veröffentlichen. Die Menschen, die Hayden liebten und verehrten, verdienen die Wahrheit“, sagte Zach Hickerson laut TMZ.
Zudem bezeichnete er den Verlust als tragisch und traumatisch. Seine Worte machen deutlich, wie angespannt die Lage im Umfeld der verstorbenen Schauspielerin weiterhin ist.