Schauspielerin Senta Berger hat schwere Wochen hinter sich: Die 84-Jährige stürzte Mitte Januar während Proben für eine Lesung in Hamburg und brach sich den Oberschenkel. Es folgte eine mehrstündige Operation, anschließend lag sie mehrere Tage auf der Intensivstation. Nun befindet sich die Filmikone in einer Rehaklinik in ihrer Heimat München und arbeitet an ihrer Genesung. Trotz Schmerzen und Erschöpfung zeigt Berger großen Willen, wieder auf die Beine zu kommen.

Senta Berger bedankt sich für Anteilnahme

Nach der belastenden Zeit meldete sich Senta Berger selbst zu Wort und richtete sich mit einem klaren Dank an ihr Publikum. „Ich bedanke mich für die Anteilnahme und freue mich über die Genesungswünsche“, sagte sie der „Bild“.

Berger betonte außerdem, wie sehr sie sich über die Reaktionen auf ihren aktuellen Kinofilm „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ freue: „Ebenso die vielen schönen Reaktionen auf unseren Film, die mich erreicht haben. Ich bin sehr gerührt.“ Die Unterstützung von außen scheint ihr in der anstrengenden Phase zusätzliche Kraft zu geben.

Sohn Simon Verhoeven schildert schwere Tage

Regisseur Simon Verhoeven spricht offen über die dramatischen Momente nach dem Sturz seiner Mutter. Vor allem die Zeit auf der Intensivstation habe ihn stark belastet. „Die Tage auf der Intensivstation waren natürlich sehr hart. Sie ist schließlich 84 und eine mehrstündige OP in diesem Alter ist immer ein großes Risiko. Heute kann ich sagen: Ich habe sehr gezittert“, so der 53-Jährige gegenüber „Bild“.

Auch der Transport von Hamburg nach München sei schwierig gewesen. Der Weg in die Rehaklinik dauerte mehrere Stunden, verbunden mit großen Schmerzen für Berger: „Der Transport war hart, meine Mutter hatte große Schmerzen, aber sie wollte da partout keine Sonderbehandlung. Sie wird getragen von der Wertschätzung, die sie derzeit erfährt. Und das, obwohl sie bei unseren Premieren ja gar nicht dabei sein konnte“, erklärt Senta Bergers Sohn.

Gemeinsamer Kinobesuch als großes Ziel

Trotz aller Strapazen blickt die Familie vorsichtig optimistisch nach vorn. Simon Verhoeven beschreibt einen sehr konkreten Wunsch seiner Mutter: „Ihr Wunsch ist, dass wir unseren Film schon bald gemeinsam im Kino sehen können. Und wir tun alles dafür, dass wir meiner Mutter diesen Wunsch erfüllen können.“ 

In der Rehaklinik arbeitet die 84-Jährige nun Schritt für Schritt daran, wieder mobiler zu werden. Der geplante gemeinsame Kinobesuch steht dabei sinnbildlich für ihre Hoffnung auf Normalität – und für den starken Zusammenhalt zwischen der Schauspielerin und ihrem Sohn, der sie auf diesem Weg eng begleitet.