Mit „Bangaranga“ gewann Sängerin Dara (27) den Eurovision Song Contest 2026 in Wien und wurde damit weit über Bulgarien hinaus schlagartig bekannt. Im Finale trat sie an zwölfter Stelle an und setzte sich am Ende mit großem Vorsprung durch. Nach der Rückkehr in ihre Heimat wurde die 27-Jährige in Sofia von feiernden Fans empfangen.
Dara will nächsten Song auf Deutsch singen
Dort zeigte sie sich sichtlich gerührt und machte zugleich klar, dass sie den Schwung ihres Erfolgs mitnehmen will. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt offenbar nicht, denn musikalisch plant Dara bereits den nächsten Schritt. Statt erneut auf Englisch zu setzen, kündigt die Sängerin nun einen Titel auf Deutsch an.
Das neue Lied soll „Ich liebe dich“ heißen und gemeinsam mit einer kommenden EP erscheinen. „Ich habe einen verrückten Song, der tatsächlich ,Ich liebe dich‘ heißt. Ich kann es kaum erwarten, ihn gemeinsam mit meiner kommenden EP zu veröffentlichen“, sagte Dara gegenüber der „Bild“.
ESC-Siegerin Dara schwärmt von Berlin und seinen Clubs
Die Sängerin ist selbst großer Fan von Deutschland und den Städten. Vor allem Berlin hat es der Musikerin angetan. Sie beschreibt die Hauptstadt als Ort, der sie inspiriert und ihr kreative Impulse gibt. Besonders Cafés, Plätze, die Kunstszene und das Nachtleben scheinen sie zu faszinieren.
„Ich bin total in Berlin verliebt“, so Dara zu der „Bild“. Auch den Stil der Menschen und die extrovertierte Atmosphäre hebt sie hervor. Für die 27-Jährige wirkt die Stadt wie ein Raum, in dem Musik, Mode, Kunst und lange Nächte eng zusammengehören. Diese Begeisterung erklärt auch, warum ein deutschsprachiger Song für sie naheliegt.
Dara rechnete selbst nicht mit dem Sieg beim ESC
Dass sie den Wettbewerb tatsächlich gewinnen würde, hatte Dara nach eigenen Worten selbst lange nicht geglaubt. Während der Punktevergabe habe sie nicht damit gerechnet, ganz oben zu landen. Erst als ihr Name als Siegerin feststand, sei bei ihr wirklich angekommen, was gerade passiert war.
Dieser Moment markiert für die bulgarische Popsängerin einen Wendepunkt. Zuvor war sie vor allem in ihrem Heimatland ein großer Name, nun wird sie europaweit wahrgenommen. Ihr moderner Pop-Sound, auffällige Videos und hohe Streamingzahlen hatten ihr in Bulgarien schon zuvor eine starke Fangemeinde eingebracht.
Nach dem Triumph richtet Dara den Blick auf Sofia 2027
Mit dem Sieg geht für Dara nicht nur internationale Aufmerksamkeit einher, sondern auch die Aussicht auf den nächsten Wettbewerb im eigenen Land. Schon jetzt freut sie sich darauf, Europa im kommenden Jahr in Sofia zu empfangen. Dabei will sie nach eigener Aussage auch die bulgarische Folklore stärker ins Zentrum rücken.
Parallel dazu dürfte ihr neues deutschsprachiges Projekt die Verbindung zu Deutschland weiter festigen. Zwischen Berliner Clubs, kreativen Orten und einer neuen EP setzt Dara damit früh die nächsten Akzente ihrer Karriere. Der ESC war für sie offenbar kein Endpunkt, sondern der Start in eine deutlich größere Bühne.