Moderatorin Lola Weippert hat in ihrem Podcast „Schön laut“ ungewöhnlich deutlich über Kolleginnen und Kollegen gesprochen. Die 30-Jährige macht klar, dass für sie nicht jeder, der auf einer Bühne oder vor einer Kamera steht, automatisch den Titel Moderatorin oder Moderator verdient. Statt bloß gelernte Texte vorzutragen, gehe es für sie um Präsenz, Reaktionsfähigkeit und echtes Handwerk. Damit setzt Weippert einen klaren Maßstab für ihren Beruf und zeigt zugleich, wie ernst sie ihre eigene Arbeit in der Unterhaltungsbranche nimmt.
Lola Weippert kritisiert auswendig gelernte Auftritte
Besonders scharf fällt ihre Kritik an Gesichtern aus, die nach ihrer Ansicht nur vorbereitetes Material abspulen. „Es gibt ja Moderatorinnen, die ich nicht Moderatorinnen nennen kann“, so Lola Weippert laut Freenet. Noch deutlicher wird sie mit ihrer Beschreibung von Menschen, die „schön aussehen“ und alles auswendig gelernt hätten.
Für sie reicht das nicht aus, um als echte Moderation durchzugehen. Namen nennt sie bewusst nicht, doch ihre Aussagen lassen keinen Zweifel daran, dass sie in der Branche große Unterschiede bei Qualität und Können sieht.
Teleprompter sind für Weippert ein No-Go
Auch beim Thema Teleprompter bezieht die frühere „Temptation Island“-Gastgeberin eine klare Position. Wer nur abliest, erfüllt aus ihrer Sicht nicht die Anforderungen des Berufs. Sie selbst lehne diese Arbeitsweise konsequent ab und wolle sich „immer gegen Teleprompter wehren“.
Dazu passt auch ihre harte Einschätzung gegenüber Menschen, die Texte lediglich auswendig lernen. Solche Auftritte wirken für sie mechanisch statt lebendig. Gerade in einem Beruf, der von direkter Kommunikation lebt, sei das für Weippert ein entscheidender Unterschied.
Lola Weippert nennt Schlagfertigkeit als Kern des Berufs
Was gute Moderation für sie ausmacht, formuliert sie sehr präzise. Wer das Handwerk beherrsche, sei „schlagfertig, witzig, eloquent“, wie Abendzeitung München berichtet. Weippert verbindet diese Fähigkeiten auch mit klassischer Ausbildung und Erfahrung, etwa beim Radio. Dort lerne man, spontan zu reagieren und in jeder Situation präsent zu bleiben.
Menschen, die nur fremde Texte wiedergäben, fehle dagegen oft genau diese mentale Wachheit. Für die Moderatorin ist das kein Nebenaspekt, sondern die Grundlage eines Berufs, den sie sichtbar mit Stolz verteidigt.
Spontane Momente sind für sie die stärksten
Im Podcast beschreibt Weippert außerdem, wie sie selbst auf der Bühne arbeitet. Sie reagiere am liebsten auf das, was im Publikum passiere, und lasse solche Situationen bewusst in ihre Moderation einfließen. Gerade diese offenen Momente seien für sie die stärksten, weil dort etwas Echtes entstehen könne.
Nach ihrem RTL-Aus vor einigen Monaten ist die gebürtige Schwäbin weiter gut beschäftigt, unter anderem mit Werbeverträgen und dem Podcast mit Vanessa Mai. Wie Web berichtet, sieht sie sich trotz neuer Projekte im Kern weiterhin vor allem als Moderatorin.