Frank Schambor ist tot. Der Radiomoderator, DJ und Entertainer starb am 3. September im Alter von 54 Jahren. Das wurde von seinem Umfeld und seinem früheren Sender bestätigt. Über viele Jahre prägte er als „Morgenmän Franky“ das Morgenprogramm von radio ffn in Hannover.
Zuvor arbeitete er bereits für die NDR-Jugendwelle N-JOY. Zu den genauen Umständen seines Todes wurden keine Angaben gemacht. Private Details sollen aus Rücksicht auf seinen Sohn und die Familie nicht öffentlich diskutiert werden.
Frank Schambor ist tot: Er prägte fast 25 Jahre radio ffn
Von 1995 bis 1999 moderierte Frank Schambor verschiedene Sendungen bei N-JOY. Im Mai 1999 wechselte er zu radio ffn, wo er bis 2021 die Morgensendung mitprägte. Sein früherer Arbeitgeber erklärte, er sei über fast ein Vierteljahrhundert die Stimme des ffn-Morgens gewesen.
Instagram-Mitteilung nennt Sohn und Angehörige
Auf dem offiziellen Instagram-Account des Entertainers wurde der Tod ebenfalls bekanntgegeben. Dort heißt es: „Wir haben eine sehr traurige Nachricht. Frank Schambor, unser FRANKY, ist am 3. September 2026 im Alter von 54 Jahren verstorben“, so der Post. In der Mitteilung wird auch um Privatsphäre gebeten. Genannt werden sein Sohn, weitere Angehörige, Freunde und Weggefährten. Außerdem kündigte das Umfeld an, über einen gemeinsamen Abschied zu informieren, sobald die Planungen abgeschlossen sind.
Gebürtiger Wuppertaler blieb auch nach 2021 auf der Bühne
Frank Schambor wurde am 13. Oktober 1971 in Wuppertal geboren. Seine Radiokarriere begann beim jungen Radioprogramm N-JOY des NDR. Nach seinem Abschied von radio ffn Anfang 2021 blieb er weiter als DJ und Moderator aktiv. Er war also nicht nur im Studio präsent, sondern auch auf Bühnen, bei Partys und Veranstaltungen. In der Mitteilung seines Umfelds wird er als jemand beschrieben, der Menschen unterhalten und ihnen eine gute Zeit bereiten wollte.
Radio ffn erinnert an den „Morgenmän Franky“
Der Sender reagierte mit einer eigenen Mitteilung auf die Nachricht. „Die Nachricht von seinem Tod macht uns sehr traurig. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden“, erklärte radio ffn via Instagram. Dort wurde auch an seine lange Zeit im Morgenprogramm erinnert. Über viele Jahre war sein Name eng mit der Sendung verbunden. Für viele Hörer in Niedersachsen gehörte seine Stimme fest zum Start in den Tag. Ein Termin für einen gemeinsamen Abschied wurde bislang noch nicht genannt.