Im aktuellen Dschungelcamp kommt es zu einer Entscheidung, die viele Fans ratlos zurücklässt. Obwohl zwölf Prominente im australischen Busch um Sterne kämpfen, standen bei der jüngsten Prüfung nicht alle zur Wahl. Gleich vier Teilnehmer wurden von RTL für die Herausforderung ausgeschlossen – ein Schritt, der in der Live-Sendung nur knapp erläutert wurde und anschließend im Netz intensive Debatten auslöste. Besonders brisant: Ausgerechnet Realitystar Ariel, die bisher jede Prüfung absolvieren musste und dabei oft schwächelte, durfte erneut antreten, während andere Kandidaten aus gesundheitlichen Gründen pausieren mussten.

RTL erklärt Sperre von vier Kandidaten

Auf Nachfrage von t-online.de begründete eine RTL-Sprecherin die Maßnahme mit klaren Worten. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Stars hat immer oberste Priorität. Alle sind fit genug fürs Camp, aber aus gesundheitlichen Gründen sind bei der nächsten Dschungelprüfung vier Stars gesperrt“, so der Sender. Konkrete Details zu den medizinischen Hintergründen wurden zum großen Teil allerdings nicht genannt. Klar ist nur: Die Verantwortlichen wollen vorbeugend handeln, bevor es zu ernsteren Zwischenfällen kommt. 

Fans auf X kritisieren Auswahl bei der Prüfung

Während RTL auf Vorsicht setzt, reagieren viele Zuschauer im Netz irritiert. Auf der Plattform X häuften sich Kommentare, in denen Nutzer die Entscheidung hinterfragen. „Warum sind vier Leute gesperrt?“ und „Warum sind so viele Mädels gesperrt?“ 

Darum war Samira gesperrt

Auch Samira Yavuz war für die Dschungelprüfung gesperrt. Während einige Stars ihre Fans über die Gründe im Dunkeln ließen, wurde auf Samiras Instagram-Account aufgeklärt. In ihrer Story war zu lesen: „Samira ist für diese Prüfung gesperrt und darf aufgrund ihrer schweren Skoliose leider nicht teilnehmen.“

Präventive Maßnahme statt transparenter Details

Klar ist, dass RTL von einer präventiven Maßnahme spricht, um Risiken bei besonders körperlich fordernden oder psychisch belastenden Prüfungen zu minimieren. Für die Zuschauer entsteht damit ein Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnis und dem Wunsch nach einem möglichst fairen, transparenten Wettbewerb. Die Diskussion um die gesperrten Camper dürfte das Event noch länger begleiten – und die nächsten Prüfungen unter besondere Beobachtung stellen.