Jörg Dahlmann hat nach einer schweren Krebsbehandlung ein persönliches Update gegeben. Im Juni wurde bei dem früheren Fußball-Kommentator ein Lebertumor entdeckt, danach verbrachte er 58 Tage im Krankenhaus. Inzwischen ist der 67-Jährige zurück auf Mallorca und erholt sich dort weiter. „Nach all den Monaten des Leidens genieße ich das umso mehr gerade“, sagte Dahlmann laut rtl.de. Seit rund zehn Tagen habe er kein Fieber mehr. Der Krebs wurde entfernt, das Gewebe anschließend pathologisch untersucht.
Jörg Dahlmann musste sich fünf Operationen unterziehen
Die ersten beiden Eingriffe an der Leber waren noch geplant. Danach nahm die Behandlung einen anderen Verlauf: Bei einer Untersuchung fiel ein stark vergrößerter Lymphknoten auf. Daraufhin entschieden sich Dahlmann und seine Ärzte für einen weiteren Eingriff. Dabei entdeckten die Mediziner einen eitrigen Abszess. Später kamen Blutungen im Bauch hinzu, weshalb erneut operiert werden musste. Insgesamt wurde Dahlmann fünfmal operiert. Für einen Tag lag er außerdem im künstlichen Koma.
Bakterien im Katheter erschwerten die Behandlung weiter
Nach den Operationen traten weitere Komplikationen auf. Im zentralen Venenkatheter bildeten sich Bakterien. Rückblickend beschrieb der Ex-Dschungelcamp-Teilnehmer die Zeit im Krankenhaus mit den Worten: „Ich habe eigentlich in der Zeit, wo ich im Krankenhaus war, alles mitgenommen, was man mitnehmen kann“, so Dahlmann laut RTL. Auch das Aufwachen nach dem Koma blieb ihm nach eigener Schilderung im Gedächtnis. Er erinnerte sich an viele vorbeirauschende Bilder und an ein klirrendes Geräusch.
Seine Lebensgefährtin half ihm täglich im Krankenhaus
Die Wochen im Krankenhaus belasteten nicht nur ihn selbst. Auch seine Lebensgefährtin war in dieser Zeit eng an seiner Seite und verbrachte die Tage nach seinen Angaben von morgens bis abends im Krankenhaus. Heute unterstützt sie ihn auch bei der Rückkehr in den Alltag. Sie arbeitet als Sporttherapeutin und hilft ihm mit Übungen dabei, Schritt für Schritt wieder Kräfte aufzubauen. Noch muss sich Dahlmann schonen.
Keine Chemotherapie geplant, Vorsorge bleibt wichtig
Trotz der Fortschritte will Jörg Dahlmann nichts überstürzen. Veranstaltungen sagte er vorerst ab, weil er seinen Körper behutsam wieder aufbauen will. Eine Chemotherapie möchte er nach Rücksprache mit seinen Ärzten nicht machen. Stattdessen setzt er weiter auf engmaschige Vorsorgeuntersuchungen. Hintergrund ist ein erblicher Gendefekt, der zu den Krebserkrankungen geführt hat. Deshalb steht bei ihm im November bereits die nächste Darmspiegelung an.
Quellen: RTL, KI-unterstützt