Esther Sedlaczek, die als renommierte Sportmoderatorin für die ARD tätig ist, hält ihr Privatleben gerne von der Öffentlichkeit fern. Sie wuchs mit ihrer Mutter auf und lernte ihren Vater Sven Martinek erst als Teenager kennen.

Esther Sedlaczek über ihren Vater Sven Martinek: „Nie auf mich zugegangen“

Ein ganz persönlicher Meilenstein in Esther Sedlaczeks Leben war das erste Gespräch mit ihrem Vater Sven Martinek, den sie bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht kannte. In einem emotionalen Rückblick während des Sky-Formats „Meine Geschichte“ beschrieb sie ihr erstes Telefonat mit ihm als „total surrealen“ und „emotionalen“ Moment, der sie anfänglich irritierte.

Der Kontakt kam zustande, nachdem Esther ihrem Vater einen Brief geschrieben hatte, in dem sie den Wunsch nach einer Begegnung ausdrückte. Die Frage, warum Sven Martinek so lange keinen Kontakt zu seiner Tochter suchte, beantwortete Sedlaczek so:

Er ist nie den Schritt auf mich zugegangen [...]. Wenn du die ganze Zeit nicht anwesend bist in dem Leben deines Kindes, kannst du nicht einfach den Anspruch haben: 'Jetzt habe ich den Kontakt, ich melde mich einfach bei ihr'.“

Diese reife Sichtweise ermöglichte es beiden, eine Beziehung aufzubauen, die Sedlaczek heute als „ganz tolle Freundschaft“ beschreibt. Trotz der engen Verbindung nennt Esther Sedlaczek Sven Martinek bis heute nicht „Papa“.

Esther Sedlaczeks Vater Sven Martinek hat insgesamt sechs leibliche Kinder aus fünf Beziehungen. Mit seinen Stiefkindern sind es sogar elf Kinder, die der „Tierärztin Dr. Mertens“-Darsteller hat. Die Moderatorin ist mittlerweile dreifache Mama.

Sven Martinek über seine Tochter

Sven Martinek ist heute mächtig stolz auf seine Tochter und ihre Mutterrolle, wie er in einem Interview mit „Bunte“ verriet: „Die macht das extrem cool. Also, das ist auch eine sehr sehr coole Mutter. [...] Sie ist einfach locker [...] Sie ist nicht so extrem gluckenmäßig. Sie lässt es so laufen.“

Auch in seine Rolle als Opa hat er sich so langsam reingefunden: „Ich bin auf keinen Fall ein strenger Opa. Ich bin, glaube ich, ein ganz cooler Opa.“