Schlagersängerin Vanessa Mai hat in ihrem Podcast „Schön laut“ einen sehr persönlichen Einblick in ihre Gesundheit gegeben. Im Gespräch mit Moderatorin Lola Weippert erinnerte sich die 33-Jährige an mehrere Diagnosen, die sie in den vergangenen Jahren verarbeiten musste.
Besonders ein Moment bei einer Routineuntersuchung blieb ihr im Gedächtnis: Ärzte entdeckten eine kleine Zyste in ihrem Kopf. Obwohl medizinisch schnell Entwarnung kam, war der Schock für Mai enorm. Im Podcast schildert sie, wie stark sie diese Nachricht im ersten Augenblick körperlich und emotional traf.
Vanessa Mai spricht über Zyste im Kopf
Bei dem Arzttermin sei ihr sofort übel geworden. „Lola, mir ist so schlecht geworden in diesem Moment“, sagte Vanessa Mai. Die Sängerin habe in diesem Augenblick befürchtet, eine schwere Diagnose zu erhalten. Als „diese Erbse in meinem Hirn“ beschreibt sie die Zyste.
Rückblickend kann sie darüber zwar wieder lachen, doch die Reaktion damals war heftig. Der Befund selbst sei nach ärztlicher Einschätzung harmlos gewesen, trotzdem löste allein die Vorstellung eines Fundes im Kopf bei ihr große Angst aus.
Vanessa Mai lebt weiter mit Rückenproblemen
Noch belastender ist für die Musikerin ein Bandscheibenvorfall, der sie bis heute begleitet. Die Verletzung entstand in einer Phase, in der sie beruflich stark gefordert war: Sie stand gleichzeitig für „Let’s Dance“ und ihre Tour unter Dauerbelastung. Eine Bandscheibe habe sich damals in Richtung Rückenmark verschoben, im schlimmsten Fall hätte das gravierende Folgen haben können.
Heute sagt Mai offen, dass sie weiterhin Beschwerden hat und feste Routinen braucht, um den Alltag zu bewältigen. An manchen Tagen komme sie kaum aus dem Bett, weil ihr Körper komplett blockiere.
Krebsvorstufe veränderte ihren Blick auf Vorsorge
Später folgte für Vanessa Mai eine weitere ernste Diagnose: eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs. Das betroffene Gewebe wurde entfernt, dennoch muss sie weiterhin regelmäßig zur Kontrolle. Über ihre Frauenärztin fand sie besonders klare Worte. „Die hat mir mehr oder weniger das Leben gerettet“, so Vanessa Mai.
Die Erfahrung hat ihren Umgang mit Vorsorge deutlich verändert. Statt Warnsignale zu verdrängen, achtet sie heute viel bewusster auf ihren Körper. Auch selbstkritisch blickt sie auf frühere Jahre zurück und sagt, dass sie inzwischen anders mit Belastung, Stress und Gesundheit umgeht.