Eberhard Feik prägte das deutsche Fernsehen als Christian Thanner und als Vaterfigur in „Anna“. Sein Tod kam 1994 viel zu früh. Der „Tatort“-Star hinterließ Ehefrau Anneli Wagner und zwei Töchter. Daran starb er mit nur 50 Jahren.
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Eberhard Feik gehörte in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren zu den prägenden Gesichtern des deutschen Fernsehens. Viele Zuschauer kannten ihn als warmherzigen Vater aus „Anna“, andere vor allem als Kriminalhauptkommissar Christian Thanner an der Seite von Schimanski im „Tatort“.
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Der Schauspieler starb am 18. Oktober 1994 im Alter von 50 Jahren. Wenige Tage vor seinem 51. Geburtstag erlitt er während einer Fahrradtour einen Herzinfarkt. Feik hinterließ seine Ehefrau Anneli Wagner und zwei Töchter.
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Die gesundheitlichen Probleme des Schauspielers hatten bereits deutlich früher begonnen. Im Oktober 1987 erlitt er während der Dreharbeiten zur „Tatort“-Folge „Einzelhaft“ schonmal einen Herzinfarkt, so der WDR. Danach musste er sich drei Bypass-Operationen unterziehen. Trotz eines gesünderen Lebenswandels blieben die Herzprobleme bestehen
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Am Ende führte der weitere Herzinfarkt zu seinem Tod. Als offizielleTodesursache wurde Herzversagen genannt. Die Nachricht traf viele Fans und Kollegen, weil Feik zu diesem Zeitpunkt noch mitten im Berufsleben stand.
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Einem breiten Publikum wurde der Schauspieler vor allem durch seine Rolle als Christian Thanner bekannt. Zwischen 1981 und 1991 ermittelte er in zahlreichen „Tatort“-Folgen an der Seite von Götz George, der Schimanski spielte. Damit wurde er zu einem festen Bestandteil der Krimireihe und zu einem vertrauten Gesicht im deutschen Fernsehen.
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Seine Figur gehörte über Jahre zu den markanten Rollen des Formats. Parallel dazu blieb er auch in anderen Produktionen präsent und zeigte, dass sein Spiel weit über das Krimigenre hinausreichte.
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1987 war Feik außerdem in der ZDF-Serie „Anna“ zu sehen. Dort spielte er Stefan Pelzer, den Vater der Titelfigur. Für viele Zuschauer wurde er damit zu Annas Papa. Die Rolle machte ihn auch bei einem jüngeren Publikum bekannt und ergänzte sein Bild als markanter Fernsehdarsteller um eine familiäre, nahbare Figur.
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Neben seinen Fernsehrollen arbeitete er weiterhin für Theater und Film. Gerade diese Bandbreite trug dazu bei, dass er in sehr unterschiedlichen Produktionen eingesetzt wurde.
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Bevor seine Fernsehkarriere Fahrt aufnahm, studierte Feik zunächst Anglistik und Germanistik. Am Studententheater entdeckte er dann die Schauspielerei für sich. Es folgten Engagements am Theater am Dom in Köln, am Staatstheater Stuttgart und am Stadttheater Frankfurt am Main.
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Ab 1973 gehörte er mehrere Jahre zum Ensemble der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Er arbeitete zudem als Regisseur und inszenierte Stücke von Brecht bis Shakespeare in Städten wie Konstanz, Pforzheim und Dortmund. Außerdem spielte er mehrere Instrumente.
Eberhard Feik prägte das deutsche Fernsehen als Christian Thanner und als Vaterfigur in „Anna“. Sein Tod kam 1994 viel zu früh. Der „Tatort“-Star hinterließ Ehefrau Anneli Wagner und zwei Töchter. Daran starb er mit nur 50 Jahren.