Musiker Tom Kaulitz (36) wagt den nächsten Schritt ins Fernsehen und steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 für MagentaTV vor der Kamera. Im Aztekenstadion in Mexiko-City gehörte er zum prominent besetzten Team um Moderator Johannes B. Kerner (61), Ex-Profi Thomas Müller (36) und Trainer Jürgen Klopp (58).
Spott: Johannes B. Kerner witzelt über Tom Kaulitz
Statt klassischer Analysen soll der Tokio-Hotel-Star als Fan-Experte vor allem Unterhaltung in die Sendung bringen. Genau das zeigte sich schon beim Auftakt: Kaulitz wirkte gelassen, schlagfertig und fügte sich sofort in die lockere Runde ein.
Schon bei der Vorstellung setzte Johannes B. Kerner den Ton für die Sendung. Während er Thomas Müller als Weltmeister und Jürgen Klopp als Welttrainer ankündigte, stellte er Kaulitz mit einem Augenzwinkern als „Praktikanten“ vor, wie „t-online.de“ berichtet. Der Spruch sorgte für Lacher bei den Kollegen.
Thomas Müller reagierte direkt mit: „Den habe ich nicht kommen sehen“, so Müller laut „t-online.de“. Auch Klopp amüsierte sich sichtbar. Kaulitz selbst nahm die Spitze entspannt und konterte knapp mit einem gut gelaunten Kommentar.
Tom Kaulitz bleibt bei WM-Auftakt auffallend gelassen
Gerade diese Ruhe machte den Auftritt des 36-Jährigen besonders. Obwohl er zwischen erfahrenen Fußballgrößen stand, wirkte Kaulitz keineswegs fehl am Platz. Er setzte nicht auf Fachsimpelei, sondern auf Timing und lockere Reaktionen. Das passte zu der Rolle, die MagentaTV ihm offenbar zugedacht hat.
Während im ausverkauften Stadion später die Eröffnungsfeier und das erste Spiel zwischen Mexiko und Südafrika stattfanden, war schon in den Studiomomenten klar, dass Kaulitz als unterhaltsamer Gegenpol zu den klassischen Experten funktioniert.
Jürgen Klopp spricht über Kaulitz im Studio
Im weiteren Verlauf wurde der Musiker sogar für eine größere Aufgabe ins Spiel gebracht. Kerner lud ihn scherzhaft ein, einmal die Moderation im New Yorker Studio zu übernehmen. Kaulitz zeigte sich offen, machte aber zugleich deutlich, dass er den Druck einer solchen Rolle kennt.
Er scherzte, dass ein misslungener Einstieg gleich Folgen für andere TV-Pläne bezüglich „Wetten, dass..?“ haben könnte. Jürgen Klopp legte danach nach und sagte: „Du musst dafür sorgen, dass ich am Samstagabend nicht einschlafe“, sagte Klopp. Damit war klar: Kaulitz ist in der Runde längst mehr als nur ein Gast.
Thomas Müller und Tom Kaulitz prägen den lockeren WM-Start
Auch Thomas Müller brachte früh seine besondere Art ins Team ein. Der frühere Nationalspieler beschrieb seine neue Aufgabe mit viel Selbstironie und machte deutlich, wie wohl er sich in der Expertenrolle fühlt. Klopp griff das sofort auf und bestätigte den Eindruck lachend.
Zwischen Fußballkompetenz und lockeren Sprüchen entstand so eine Mischung, die dem Auftakt eine eigene Note gab. Kaulitz passte in dieses Gefüge erstaunlich gut hinein. Er kam nicht als Taktikprofi, sondern als Entertainer mit Gespür für Pointen und genau das könnte für MagentaTV noch wertvoll werden.