Eigentlich zählt Günther Jauch zu den Stars, die ihr Privatleben streng geheim halten. Vor einiger Zeit war der beliebte Moderator jedoch bei Kurt Krömers Podcast „Feelings“ zu Gast und plauderte so offen wie nie. Unter anderem erzählte er eine witzige Anekdote über seine Tochter und offenbarte, warum er von fast jedem gesiezt wird.
Nur wenige dürfen Günther Jauch duzen
Zunächst erklärte Günther Jauch im Gespräch mit Kurt Krömer, wie klein der Kreis an Personen ist, die ihn duzen: „Es gibt ein paar wenige, die ich hinter der Bühne duze, ansonsten grundsätzlich – Thomas Gottschalk und kleine Kinder werden von mir geduzt.“
Allerdings seien in den letzten Jahren ein paar Promis dazugekommen, darunter etwa Anke Engelke. Auch Barbara Schöneberger duzt den Moderator gelegentlich im TV. Doch was ist der Grund dafür, dass er im Normalfall andere Menschen siezt und gerne gesiezt wird?
In einem RTL-Interview versuchte sich Schöneberger dieser Erklärung: „Ich weiß nicht, Günther Jauch ist eine Instanz irgendwie. Man käme nicht auf die Idee, ihn zu duzen. Alle siezen ihn, auch die, die schon seit ganz langer Zeit mit ihm zusammenarbeiten. Das heißt aber nicht, dass er minder herzlich ist.“
Günther Jauch mag die Unterscheidung von Du und Sie
Auf die Frage von Kurt Krömer, ob es „aus Distanzgründen“ sei, antwortete Günther Jauch Folgendes: „Ich finde tatsächlich im Deutschen die Unterscheidung zwischen Du und Sie, die einem die Möglichkeit gibt, doch mit Menschen auf einer anderen Ebene zu kommunizieren, eigentlich besser und vielfältiger als im Englischen […].“
Er merke, dass manche Leute erschrecken und denken, er möge sie nicht, wenn er sie sieze. Aber: „Viele Themen kann man, wenn man auf der Sie-Schiene ist und bleibt, oft besser verhandeln.“
Daraufhin merkte Krömer an, dass das Duzen oberflächlich sei, „so wie man das im Showbusiness kennt – dass man sich in die Arme fällt und dann ist er weg und dann lästert man. Da find ich das mit dem Sie eigentlich sehr straight, dass man sagt ,Ich kenn Sie doch gar nicht, kommen Sie mir mal nicht so nah.‘“