„Der kleine Lord“ ist ein echter Klassiker. Besonders gern wird der britische Film aus dem Jahr 1980 um die Weihnachtszeit geschaut.
Der Streifen dreht sich um den kleinen Cedric Errol, der mit seiner Mama Mrs. Errol zunächst in ärmlichen Verhältnissen lebt, schließlich jedoch als einziger Erbe des riesigen Vermögens seines adligen Großvaters auf dessen Schloss zieht.
Die Geschichte rund um den süßen Ceddie, der von Schauspieler Ricky Schroder verkörpert wurde, berührte die Fans tief. Die Rolle seiner Mutter übernahm damals Connie Booth. Sie war auch nach 1980 noch in einigen Filmen.
Connie Booth arbeitete als Psychotherapeutin
Im Jahr 1983 war sie in „Der Hund von Baskerville“ zu sehen und drei Jahre später in „High Spirits“. Im Jahr 1991 spielte sie außerdem in der britischen Filmkomödie „Amerikanische Freundinnen“ mit.
Mitte der Neunziger allerdings legte Connie ihre Schauspielkarriere auf Eis. Sie zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück und arbeitete als Psychotherapeutin.
Mittlerweile ist die Schauspielerin schon über 80 Jahre alt und genießt ihren Lebensabend. Seit 2000 ist sie mit dem Theaterkritiker John Lahr verheiratet.
Im Jahr 1968 und im Alter von 24 Jahren heiratete sie bereits den britischen Komiker und Schauspieler John Cleese. Aus der Beziehung ging eine Tochter mit dem Namen Cynthia Cleese hervor. Doch schon nach zehn Jahren Ehe war es aus und Connie und John trennten sich.
Ein zeitloser Klassiker
„Der kleine Lord“, inszeniert von Jack Gold, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett aus dem Jahr 1886. Seit seiner Erstausstrahlung hat sich der Film zu einem festen Bestandteil der deutschen Weihnachtszeit entwickelt.
Gedreht wurde „Der kleine Lord“ für die BBC als Weihnachtsprogramm. Die malerischen Kulissen von Belvoir Castle in Leicestershire und die Shepperton Studios dienten als Schauplätze für die beeindruckenden Szenen des Films. Die stimmungsvolle Filmmusik von Allyn Ferguson, ergänzt durch klassische Weihnachtslieder, trägt zur besonderen Atmosphäre bei.
Die zeitliche Einordnung der Handlung bleibt vage, was zu Spekulationen anregt. Trotz kleinerer filmischer Ungenauigkeiten bleibt der Film der literarischen Vorlage treu und vermittelt wichtige Werte wie Güte und Mitmenschlichkeit.
