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CLÄNG über Corona und „Berlin, Berlin“: „Musik kann einfach alles überwinden“

Christian, Lars und Angela von CLÄNG
17. Juni 2020 - 17:33 Uhr / Tina Männling

Wie die meisten Musiker muss sich auch die Band CLÄNG gerade mit der neuen Situation rund um Corona arrangieren. Im Interview mit „Promipool“ verraten die Bandmitglieder Angela und Christian, wie es jetzt für sie trotz Corona weitergeht.  

Die Pop-Band CLÄNG kann gerade mit zwei neuen Songs überzeugen: „Reise“, in dessen Video auch Clemens Löhr mitspielt, und „Berlin, Berlin“, dessen Video aus Clips von Fans gebaut wurde.

Zwei der Bandmitglieder, Christian und Angela, erzählen im Interview mit „Promipool“, was der Gedanke hinter dem „Berlin, Berlin“-Video war und wie es für sie aktuell wegen Corona weitergeht. 

„Promipool“: Hallo Angela und Christian, woher kam die Idee, eine Band zu gründen? 

Angela: Irgendwie war das immer schon in unserer DNA. Wir machen schon ziemlich lange Musik und wir kommen aus einer Musikkultur, wo das irgendwie normal war, dass man Bands hat. Unsere ersten Bands haben mit fünf Leuten angefangen und mittlerweile sind wir bloß noch zu dritt und ich finde das eigentlich eine ganz gute Größe. 

Wie kamt ihr auf den Namen CLÄNG? 

Christian: Eigentlich recht unspektakulär. Wir hatten damals ganz verrückte Nachbarn über unserer alten WG, das waren Amerikanerinnen, und die haben Angela immer „Äng“ genannt. Wir haben ewig nach einem Bandnamen gesucht und dann kam die Idee: Christian ist C, Lars ist L und dann ÄNG für Angela. So sind wir auf CLÄNG gekommen. 

Die Band CLÄNG 

War schon von Anfang an klar, dass ihr Pop-Musik machen wollt? 

Angela: Pop-Musik ist meine große Liebe, unsere große Liebe. Es war immer schon klar, dass wir Pop-Musik machen wollen und auf Deutsch, weil Sprache für uns auch immens wichtig ist. Es war immer klar: Deutsch und Pop, tanzbar und trotzdem irgendwie speziell. 

Welche Änderungen gibt es bei euch durch Corona? 

Christian: Wir leben ja glücklicherweise in einer WG. Von daher haben wir gedacht, wir können jetzt in der Zeit neue Lieder schreiben, aber das ist irgendwie nicht passiert, man kann es nicht planen. Wir haben ein Lied, „Berlin, Berlin“ heißt das, das haben wir schon früher geschrieben und haben es ein bisschen angepasst. Es handelt so ein bisschen von der Corona-Zeit. Nicht nur, sondern eigentlich eher davon, dass Menschen zusammenrücken müssen, unabhängig von Corona. 

Das Musikvideo dazu ist anders, als man es sonst gewohnt ist... 

Angela: „Berlin, Berlin“ war ja mitten im Lockdown. Menschenleere Straßen, es war wirklich gespenstisch. Berlin gibt es ja niemals leer, das war so eine seltsame Stimmung. Da haben wir gesagt: Wir können sowieso kein Musikvideo drehen und jeder alleine Zuhause hat wahrscheinlich Langeweile und vielleicht sind manche auch ein bisschen traurig. Wir haben dann dazu aufgerufen, dass uns die Leute ihre Tagesroutine in der Coronazeit schicken. Einfach um Zusammenhalt zu haben und etwas Gutes daraus zu machen. 

Wie war die Reaktion darauf? 

Angela: Riesig! Ich war total überrascht, es war so toll. Die Leute waren auch ganz gerührt. Das ist es eben, das kann Musik. Musik kann einfach alles überwinden, das ist unglaublich. Die Menschen waren super dankbar und total glücklich, dass wir das machen. 

Welche Projekte stehen bei euch gerade an? 

Christian: Unsere EP „Reise“ kommt am 3. Juli heraus, darauf bauen wir jetzt gerade auf und wir haben ganz viel Vorbereitung. Wir können noch gar nicht weiter in die Zukunft gucken, weil wir uns gerade so sehr auf diese EP freuen. 

Vielen Dank für das Gespräch.