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Carly Rae Jepsen über Castingshows: „Es ist nichts für schwache Nerven“

Carly Rae Jepsen
26. Februar 2020 - 16:59 Uhr / Tina Männling

Heute kennt so gut wie jeder den Namen Carly Rae Jepsen. Am Anfang ihrer Karriere nutzte die Kanadierin eine Casting-Sendung als Sprungbrett. Über ihre Erfahrung in diesem Bereich und darüber, ob sie als Jurorin zurückkehren würde, sprach sie mit „Promipool“.  

Carly Rae Jepsen (34) wurde mit Hits wie „Call Me Maybe“ und „I Really Like You“ zum Weltstar. Was nur wenige wissen: Der Mega-Star hat früher in einer Castingshow mitgemacht. Noch vor ihrem großen Durchbruch nahm Carly an „Canadian Idol“, dem kanadischen Pendant zu DSDS, teil und erreichte den dritten Platz.  

Im Interview mit „Promipool“ blickte sie zurück auf ihre Teilnahme an der Castingshow und sprach über die Möglichkeit, als Jurorin wiederzukommen. 

„Promipool“: Hallo Carly, bereust du deine Teilnahme an „Canadian Idol“ heute? 

Carly Rae Jepsen: Nein. Es ist nichts für schwache Nerven, besonders für jüngere Künstler ist es eine große Herausforderung, so öffentlich in einer TV-Show bewertet zu werden. Aber gleichzeitig ist es auch ein tolles Bootcamp für das Leben im Rampenlicht. Man wird von der Öffentlichkeit stark wahrgenommen und muss sich selbst treu bleiben, um das Ganze zu überleben. 

Wie war das bei dir damals? 

Ich habe diese Shows früher nie gemocht, bis mir meine Theaterlehrerin gesagt hat, dass ich nicht wählerisch sein kann, weil ich noch keinen großen Durchbruch hatte. Sie hat mich also zur Audition gefahren und ich habe mich mit Händen und Füßen gewehrt (lacht). Als ich dann dort ankam, habe ich gemerkt, dass das ein gutes Sprungbrett sein kann und dass der wirkliche Wettkampf nach der Show kommt. 

Wie zufrieden bist du heute mit deinem dritten Platz? 

Ich bin froh, dass ich bekannt genug wurde, aber nicht mein Leben lang in irgendeinem Deal feststecken muss. Ich konnte mir mein Management selbst suchen. Ich denke nicht, dass alles später so verlaufen wäre, wenn ich diese Show nicht als Sprungbrett gehabt hätte. 

Würdest du mal als Jurorin zurückkehren? 

Nein, ich wurde schon öfters gefragt und ich bin dafür zu empfindlich. Die Leute auf der Bühne sind in diesem Moment so verletzlich. Ich glaube nicht, dass ich eine unterhaltsame Jurorin wäre, weil ich die Kandidaten niemals öffentlich harsch kritisieren könnte. 

Auch wenn ich froh bin, dass ich diese Erfahrung in meinem Leben hatte, weiß ich nicht, wie sehr ich hinter Castingshows stehe. Sie sind eben zum Entertainment da und man muss da schon die richtigen Künstler raussieben. 

Vielen Dank für das Gespräch!