Sängerin Sarah Engels (33) steht vor einer nervenaufreibenden ESC-Phase: Während sie sich auf ihren großen Auftritt in Wien vorbereitet, erlebt ihre Single „Fire“ einen herben Rückschlag. Der Song, mit dem sie Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten wird, ist bereits wieder aus den deutschen Single-Charts verschwunden.
Noch vor wenigen Tagen war die Pop-Nummer im hinteren Bereich der Hitliste zu finden, nun fehlt jede Spur. Für die ambitionierte Musikerin, die sich intensiv auf die Show vorbereitet, ist das ein bitteres Signal – doch aufgeben kommt für sie nicht infrage.
Sarah Engels’ „Fire“ fliegt aus den Charts
„Fire“ hielt sich lediglich eine Woche in den Top 100. Nach dem Einstieg im unteren Bereich der Charts verschwand der Titel nun komplett aus der Wertung, wie die Daten der Chartermittler von GfK Entertainment zeigen. Damit bleibt der erhoffte Vorab-Schub vorerst aus. Gerade für einen ESC-Beitrag gilt die Chart-Performance im Heimatland oft als wichtiger Gradmesser für Stimmung und Unterstützung.
Nun muss Sarah ihren Song vor allem live auf der Bühne in Wien neu aufladen – musikalisch wie emotional. Die 33-Jährige setzt dabei auf ihre Erfahrung aus Casting-Show-Zeiten und ihre treue Fanbase.
70. ESC-Ausgabe in Wien mit starker Konkurrenz
Die Bühne, auf der sich Sarah Engels beweisen will, könnte größer kaum sein: In Wien steigt die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest, 35 Länder schicken ihre Acts ins Rennen. Die Veranstaltung in der österreichischen Hauptstadt gilt schon jetzt als eines der Musik-Highlights des Jahres.
Für Deutschland ist der Druck nach schwierigen ESC-Jahren hoch, die Erwartungen an eine Trendwende begleiten jeden Beitrag. „Fire“ soll dabei für moderne Pop-Power stehen, mit eingängigem Refrain und klarer Botschaft. Ob dieser Mix im internationalen Teilnehmerfeld reicht, entscheidet sich erst in der Finalnacht – vor einem Millionenpublikum in ganz Europa.
„Angst ist die falsche Einstellung“ – Engels bleibt kämpferisch
Trotz der aktuellen Zahlen zeigt sich Sarah Engels im Gespräch mit Bild bemerkenswert gelassen. „Ich lebe nur einmal und sage mir: Warum soll ich Angst haben, irgendwas zu riskieren? Angst ist die falsche Einstellung. Ich werde mein Bestes geben für Deutschland, aber ich will beim ESC auch Spaß haben. Wie ich dann abschneide, wird man sehen“, so die Sängerin.
Fachleute rechnen damit, dass „Fire“ rund um das Finale in Wien noch einmal an Fahrt aufnehmen könnte. Für die 33-Jährige zählt nun vor allem eines: Selbstbewusst auf die Bühne gehen, den Song mit voller Energie präsentieren – und die Chance nutzen, ihre Karriere international zu pushen.