Frank Buschmann (61) verabschiedet sich von Instagram und damit endgültig aus den sozialen Medien. Der Sportreporter und Moderator kündigte in einem Video an, dass sein Social-Media-Auftritt ab dem nächsten Tag beendet sei. Nach Facebook und X folgt nun auch der Rückzug von der Foto-Plattform.

Frank Buschmann beendet seinen Social-Media-Auftritt

Für viele Fans kommt dieser Schritt kurz nach seinem Abschied von „Ninja Warrior Germany“ besonders auffällig. Auf Instagram folgten ihm zuletzt rund 226.000 Menschen, doch genau dort zog Buschmann nun einen deutlichen Schlussstrich.

In dem Clip macht der frühere Basketballspieler klar, dass er seine Entscheidung sehr bewusst getroffen hat. „Nach Facebook und X werde ich mich auch von Instagram verabschieden“, sagte Frank Buschmann laut „t-online.de“.

Er betonte zugleich, dass er sich dafür nicht rechtfertigen müsse, seinen Followern die Gründe aber dennoch nennen wolle. Der Moderator stellte auch klar, dass es in dem Video nicht um das sportliche Tagesgeschehen gehe, sondern um eine persönliche Konsequenz. Damit endet für ihn nun auch die letzte große Plattform.

Der Umgangston im Netz belastet den Moderator

Als wichtigsten Grund nennt Buschmann den rauen Ton im Internet. Er habe keine Lust mehr darauf, wie Menschen online miteinander umgehen. Dazu komme, dass ihn auch die Inhalte in seinem News-Feed zunehmend störten.

Klickgetriebene Berichte und die Dynamik vieler Plattformen seien für ihn schwer auszuhalten. Besonders deutlich wurde er bei einem weiteren Punkt: „Dass jeder Experte ist und den echten Experten die Expertise abspricht, ertrage ich nicht, will ich nicht mehr“, so Frank Buschmann laut „Focus“.

Neue Anforderungen im Beruf stoßen auf Kritik

Buschmann sprach außerdem an, dass er mit den aus seiner Sicht veränderten Erwartungen an Sportreporterinnen und Sportreporter hadere. Er führte diesen Gedanken nicht im Detail aus, machte aber deutlich, dass ihn die Entwicklung beschäftigt.

Nach eigener Aussage gehe es ihm nicht nur um Reaktionen auf seine eigenen Beiträge. Vielmehr beginne das Problem schon beim täglichen Blick aufs Handy und beim Durchscrollen am Morgen. Seine Konsequenz formulierte er mit einem Satz, der seine Haltung knapp zusammenfasst: Was er nicht wisse, müsse ihn auch nicht beschäftigen.

Fans reagieren mit viel Verständnis auf den Rückzug

In der Kommentarspalte erhielt Buschmann viel Zuspruch. Zahlreiche Fans äußerten Verständnis für seinen Schritt und lobten seine Offenheit. Auch Comedian und Podcaster Bastian Bielendorfer (42) nannte die Entscheidung komplett nachvollziehbar.

Jan Köppen (43), mit dem Buschmann über Jahre „Ninja Warrior Germany“ kommentierte, reagierte dagegen mit Humor und schrieb, dass das immer noch seine Entscheidung sei. Zum Abschied richtete der Sportreporter noch freundliche Worte an seine Community und bedankte sich für viele schöne Momente.