Schlagersänger Nino de Angelo hat in seinem Leben viele Krisen durchgestanden. Nun hat der 62-Jährige erneut sehr persönliche Einblicke gegeben. Nachdem er sich das Trinken per Hypnose zeitweise abgewöhnt hatte, greift er inzwischen wieder gelegentlich zum Glas. Damit rückt ein Thema zurück in den Mittelpunkt, das ihn seit Jahren begleitet.
Nino de Angelo trinkt wieder gelegentlich Alkohol
Zuletzt war Nino de Angelo abstinent, doch diese Phase ist inzwischen vorbei: „Ich habe allerdings wieder angefangen, ab und zu etwas zu trinken“, offenbarte er dem „Berliner Kurier“.
Gleichzeitig betont der Sänger, dass er seinen Konsum begrenzen wolle. Mit Humor ergänzte er im Interview den Satz: „Nüchtern betrachtet war ich besoffen besser“. Schon Anfang 2024 hatte er im „Kölner Treff“ erklärt, Alkohol helfe ihm manchmal beim Schreiben eigener Songs und Texte.
Nino de Angelo spricht über Alkoholfahrt und Panikattacke
Auch auf seine Alkoholfahrt aus dem Juli 2025 ging der Musiker ein. Nach einer halbjährigen Phase ohne Alkohol und einer erhöhten Dosierung seiner Psychopharmaka habe sich die Situation dramatisch zugespitzt. Als Polizeifahrzeuge hinter ihm auftauchten, bekam er nach eigenen Angaben eine Panikattacke und beschleunigte.
Die Folgen waren erheblich: ein Jahr Fahrverbot und eine Geldstrafe von 50.000 Euro. „Panikattacken sind wirklich schlimm – man sieht alles doppelt und dreifach, es fühlt sich an wie ein Herzinfarkt“, so Nino de Angelo.
Nino de Angelo raucht trotz COPD bis zu 15 Zigaretten
Neben dem Alkohol bleibt auch das Rauchen ein Thema. Seine Zigaretten will sich der Schlagerstar ebenfalls nicht abgewöhnen. Nach eigenen Angaben raucht er täglich zehn bis 15 Stück, obwohl er seit Jahren an COPD leidet.
Auf der Bühne spüre er davon jedoch wenig: „Auf der Bühne merke ich von der COPD ehrlich gesagt gar nichts, da habe ich so viel Adrenalin, dass es mich gar nicht stört. Ich singe zwei Stunden am Stück, und das ist eigentlich auch gut für die Lunge, weil es echtes Training ist.“
Beim Lungenfacharzt habe es zuletzt sogar gute Nachrichten gegeben: Sein Zustand habe sich seit der Diagnose nicht verschlechtert, er befinde sich weiterhin in Stadium I.
Trotz seiner gesundheitlichen Vorgeschichte zeigt sich der Sänger in Teilen gelassen. Die stabile Einschätzung seines Arztes wertet er als positives Signal und bezeichnet sich selbst als „medizinisches Wunder“.