Nach der Trennung von Eric Philippi hat sich Schlagersängerin Michelle in einem Instagram-Livestream so offen gezeigt wie lange nicht. In ihrem Format „Nachtgedanken“ sprach die 54-Jährige am Sonntagabend fast eine halbe Stunde über die vergangenen Wochen und machte deutlich, wie tief sie das Ende der Beziehung getroffen hat.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Verlust, sondern vor allem ihr Versuch, mit dem Schmerz umzugehen und wieder Halt zu finden.
Michelle beschreibt Wochen voller Wut und Trauer
Besonders eindringlich schilderte Michelle, wie heftig sie die Trennung erlebt hat. „Ich bin gefühlt durch alle Höllen gegangen, die man haben kann. Ich habe gehasst, ich habe Wut gehabt, ich habe ihn zum Teufel gejagt. Ich habe getrauert, ich habe so viel geweint“, sagte Michelle.
Auch den ersten Moment nach dem Beziehungsende beschrieb sie mit drastischen Bildern. Für sie habe sich die Situation angefühlt, als stünde plötzlich ein Lastwagen im Raum, der sie überrollt. Dass sie das alles nicht einfach weggesteckt habe, machte die Sängerin ebenfalls klar.
Michelle nennt das Liebes-Aus völlig unerwartet
Wie stark sie der Bruch getroffen hat, hängt für Michelle auch mit der Vorgeschichte zusammen. Fast drei Jahre waren sie und Eric Philippi ein Paar, umso härter traf sie das plötzliche Ende. „Wir waren ja jetzt auch fast auf den Tag genau drei Jahre zusammen und das kam für mich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unerwartet“, so Michelle.
Trotz aller Verletzung betonte sie, dass sie sich inzwischen stabiler fühle. Ganz verarbeitet sei die Trennung aber noch nicht: „Das wäre auch gelogen, wenn ich das jetzt sagen würde, ach, ich hab das alles super weggesteckt. Das hab ich nicht. Das habe ich auch immer noch nicht.“
Michelle spricht über alte Glaubenssätze aus der Kindheit
Im Livestream ging es nicht nur um die Beziehung, sondern auch um tiefere seelische Muster. Michelle erklärte, sie habe begonnen, sich zu fragen, warum sie das Ende so massiv getroffen habe. Dabei sei sie auf negative Glaubenssätze gestoßen, die sie schon seit ihrer Kindheit begleiteten.
Gedanken wie „Ich bin nutzlos“, „Ich bin unerwünscht“ oder „Ich bin verlassen worden“ hätten sie lange geprägt. Heute versuche sie, diese inneren Muster zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern. Für die Sängerin ist genau das ein zentraler Teil ihrer persönlichen Heilung.
Michelle will nach vorn schauen und fair bleiben
Trotz aller Enttäuschung vermeidet Michelle öffentliche Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner. Sie machte deutlich, dass beide weiterhin auf Augenhöhe miteinander umgehen würden. Konkrete Gründe für das Beziehungsende nannte sie bewusst nicht.
Eine Andeutung macht sie jedoch schon: „Es schmerzt deswegen so, weil eben einer aufgegeben hat.“ Und weiter: „Ich glaube, dass auch Eric in mir Dinge ausgelöst hat und ich dann am Ende tatsächlich gespürt habe, weil es so unfassbar wehgetan hat und mich so geschmerzt hat – hat’s mir aber gezeigt, wie angreifbar ich eigentlich noch bin.“
Michelle richtet den Blick auf das, was jetzt vor ihr liegt. „Ich habe noch so viel Selbstheilung vor mir“, sagte sie und zeigte damit, dass dieser Prozess für sie noch längst nicht abgeschlossen ist.