Vier Jahrzehnte stand Monika Martin auf der Bühne, nun spricht die Schlagersängerin offen über ein Thema, das viele Fans kaum mit einer erfolgreichen Karriere verbinden: ihre finanzielle Situation im Ruhestand. Die 64-Jährige hat sich aus dem Rampenlicht etwas zurückgezogen, war im vergangenen Jahr aber noch in Stefan Mross’ Show „Immer wieder sonntags“ zu sehen. In Österreich gilt sie längst als Pensionistin, denn dort liegt das reguläre Renteneintrittsalter für Frauen bei 60 Jahren. Doch finanziell bedeutet das für sie offenbar keine echte Entlastung.

Monika Martin nennt ihre Pension zu gering

Wie t-online berichtet, macht die Musikerin kein Geheimnis daraus, dass ihre staatlichen Bezüge nicht ausreichen. „Aber das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich könnte damit nicht meine Fixkosten decken“, so Monika Martin gegenüber schlager.de. Konkrete Summen nennt sie nicht, doch ihre Aussagen zeichnen ein klares Bild.

Trotz ihrer langen Laufbahn in der Musikbranche kann sie von der Pension nach eigener Darstellung nicht leben. Dass eine Künstlerin mit so vielen Berufsjahren so offen über Geldprobleme spricht, zeigt, wie ernst die Lage für sie ist.

Monika Martin hält am Haus der Mutter fest

Ein zentraler Grund für die geringe Auszahlung liegt in einem Erbe nach dem Tod ihrer Mutter. Das Elternhaus gehört ihr zwar, doch der Immobilienwert führt offenbar zu Abzügen bei der Rente. Verkaufen oder umbauen möchte sie das Haus trotzdem nicht. „Dort hängt noch das Hemd meiner Mama über dem Heizkörper, das sie aufhing, bevor sie ins Krankenhaus ging“, sagte die Sängerin laut Focus.

Im Winter wird das Gebäude weiter beheizt, außerdem kümmert sie sich um Blumen und Erhalt. Die enge Bindung an ihre Mutter prägt diese Entscheidung bis heute.

Monika Martin lebt heute in einer WG in Graz

Selbst wohnt die Künstlerin nicht im Elternhaus, sondern in Graz. Dort lebt sie mit zwei weiteren Frauen zusammen, also in einer Art Alters-WG. Auch das zeigt, wie bewusst sie inzwischen mit ihren laufenden Kosten umgeht.

Zusätzlich will sie eine Wohnung in Graz verkaufen, die sie einst für ihre Mutter gekauft hatte. Dieser Schritt soll finanziell Luft verschaffen. Die Immobilie ist damit nicht nur ein Besitz, sondern auch eine wichtige Reserve. Zwischen Erinnerung und wirtschaftlicher Vernunft versucht Monika Martin, ihren Alltag neu zu ordnen.

Monika Martin plant neue Tour ab September

Ganz aufhören will die Sängerin trotz Ruhestand nicht. Ab September 2026 steht eine neue Tour an, mit der sie ihre Einnahmen wieder erhöhen möchte. Die Konzertgagen sollen helfen, die schmale Pension aufzubessern und mehr Sicherheit zu schaffen. Damit knüpft sie an eine Karriere an, die bereits in den 1980er-Jahren begann und sie über viele Jahre zu einer festen Größe im Schlager machte.

Ihr offener Blick auf Geld, Alter und Verantwortung wirkt deshalb so eindringlich, weil er zeigt, dass selbst ein langes Berufsleben keine sorgenfreie Pension garantiert.